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20.09.2005

Im Fokus: Magere IT-Budgets für 2006

Sowohl CIOs als auch Analysten gehen davon aus, dass die IT-Etats 2006 weltweit nur unwesentlich steigen. Der Grund: Die Unternehmen arbeiten emsig daran, die Effizienz ihrer IT-Systeme zu verbessern und verwenden den dadurch gewonnenen finanziellen Puffer für neue Vorhaben. "Wir halten unsere IT-Ausgaben bewusst flach, um mehr Geld in neue Technik investieren und somit strategische Initiativen unterstützen zu können", erklärte etwa Bill Kwelty, CIO bei Automotive Resources International (ARI). So seien auch im kommenden Jahr neue IT-Projekte geplant, der Budgetzuwachs werde sich bei ARI jedoch voraussichtlich auf drei Prozent beschränken.

Ähnlich verfährt die IT-Organisation bei NStar: "Unser Fokus lag stets darauf, die Fixkosten für die IT-Infrastruktur zurückzufahren", so CIO Eugene Zimon. Die darüber erzielten Einsparungen gewährten Spielraum für Investitionen in neue Systeme. Dabei müsse die IT-Organsiation mit anderen Abteilungen um das Budget konkurrieren. "Es wird zu einer Geschäftsentscheidung: Will man Geld für die Aufrüstung der IT-Systeme ausgeben oder in ein IT-Projekt investieren, das Kundenservice oder Produktivität verbessert?"

Gartner macht primär die knauserigen Finanzchefs, an die das Gros der CIOs zu berichten hätten, für die knapp bemessenen IT-Mittel verantwortlich: "Die CFOs fordern mittlerweile für jede Art von IT-Ausgaben einen soliden Business Case", so Gartner-Berater Howard Rubin. Er geht davon aus, dass die Technikbudgets 2006 um durchschnittlich drei Prozent wachsen werden und hauptsächlich für Speichersysteme und Server Geld ausgegeben wird. Viel optimistischer sind allerdings die Kollegen von Forrester Research, die einen Budgetzuwachs von sieben Prozent prognostizieren. Nach Einschätzung der Analysten werden die Unternehmen verstärkt in PCs und Server investieren, während die Ausgaben für anderes IT- und TK-Equipment nur moderat steigen. (kf)