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17.10.2005

Im Fokus: Microsofts Security-Markteintritt

Mit der Ankündigung seiner Produkte "Antigen" und "Client Protection" hat Microsoft seine Ambitionen im Markt für Sicherheitssoftware deutlich gemacht. Bei Antigen handelt es sich um eine Antiviren- und Anti-Spam-Software für Messaging- und Collaboration-Server. Client Protection bietet eine umfassende Lösung für den Schutz von Desktops vor Viren-, Spam-, Spyware- und Phishing-Attacken. Wie Anwender von diesem breiten Einstieg der Windows-Company in den Security-Markt profitieren können, versuchen die Analysten von Gartner zu erklären.

Ihrer Ansicht nach ist Microsoft erst einmal ein Neuling in diesem Segment und deshalb auch mit angemessener Vorsicht zu behandeln. Andere Spezialisten könnten teilweise mehr als zehn Jahre Markterfahrung in die Waagschale legen. Deshalb gelte die alte Faustregel: Niemals eine Software anschaffen, die über Version 1.0 noch nicht hinausgekommen ist.

Trotzdem könne Microsofts Angebot für Anwender von Nutzen sein - dann nämlich, wenn es darum gehe, den angestammten Lieferanten von Sicherheitssoftware herunterzuhandeln. Außerdem sollte man den eigenen Anbieter der Wahl daraufhin überprüfen, ob er gemischte Umgebungen mit seinen und den Sicherheitsprodukten von Microsoft ermögliche. Mindestens die Personal Firewall, vorzugsweise aber auch die neuen Antiviren- und Anti-Spyware-Produkte der Gates-Company sollten mit den Produkten des bisherigen Lieferanten harmonieren.

Spätestens Ende 2006 muss nach Meinung von Gartner niemand mehr für Anti-Spyware-Produkte extra zahlen. Wer sich zur Kasse bitten lasse, mache einen Fehler. Geht es um Produkte für die Desktop-Sicherheit, sollten Anwender keine Verträge mit einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren abschließen. Mit Microsofts Eintritt in den Security-Markt würden die Preise voraussichtlich um mindestens zehn Prozent jährlich fallen. (hv)