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18.04.2005

Im Fokus: Middleware und App-Server

In den Markt für Anwendungsintegration, Middleware und Portalsoftware kehrt wieder Leben ein. Nachdem 2003 nach verkauften Softwarelizenzen ein Wachstum von lediglich 0,3 Prozent auf ein Volumen von 6,3 Milliarden Dollar zu verzeichnen war, sollen 2004 rund 6,7 Milliarden Dollar in die Kassen der Anbieter fließen (plus 5,8 Prozent).

IBM ist in allen Teilsegmenten Marktführer - das betrifft Application Server und Portale ebenso wie Message- und transaktionsorientierte Middleware. Joanne Correia, Analystin von Gartner, sagte, Big Blue durchdringe mit seinem jährlichen Middleware-Umsatz von 2,5 Milliarden Dollar (2004) den Java-Markt zu 36,3 Prozent. Der Erfolg sei nicht allein auf die generell hohe Marktpräsenz, sondern auch auf das erfolgreiche Partnerprogramm zurückzuführen. Nach IBM-Angaben ist die "Websphere"-Produktlinie die am schnellsten wachsende im gesamten Softwareportfolio. Weltweit beschäftigen sich 9000 Partner damit, außerdem wird sie in 170 IBM-Produkten selbst genutzt.

Einen weitaus geringeren Jahresumsatz von 285 Millionen Dollar schaffte Microsoft mit seinen Middleware-Produkten - allerdings ist das Wachstum mit 63 Prozent beeindruckend ausgefallen. Das Partnernetz und die starke Verankerung in mittelständischen Unternehmen tragen laut Gartner zu diesem Erfolg bei. In dem Maße, wie sich die Gates-Company mit ihrer .NET-Infrastruktur in Großunternehmen vorarbeite und dort Java-Umgebungen ersetze, werde sie auf lange Sicht mit ihrer Middleware Erfolg haben.

Verlierer insbesondere im Teilmarkt Application-Server ist Bea Systems: Das Unternehmen zollt im Highend IBMs Dominanz mit Websphere Tribut und muss im unteren Marktsegment der Open-Source-Plattform Jboss weichen. Oracle hingegen profitiert davon, dass immer mehr Firmen ihre Middleware-Produkte beim Datenbankanbieter ihrer Wahl kaufen. (hv)