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14.03.2005

Im Fokus: Mikroelektronik

Einen Lichtblick am Technologiestandort Deutschland sieht der Elektronikverband VDE im florierenden Markt für Mikroelektronik. Jeder zweite Halbleiter aus Europa trägt demnach das Label "Made in Germany". Deutschland habe seine führende Position in diesem Markt sogar ausgebaut, heißt es. Im Januar 2005 lag der Umsatz mit Halbleitern hierzulande um neun Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Ursache für die positive Entwicklung ist nach Meinung des VDE die Konzentration der Fertigung von Mikro- und Nanotechnologien in Sachsen. Dresden mit seinem Netz aus Industrieunternehmen und Hochschulen stelle das größte Mikroelektronik-Zentrum auf dem alten Kontinent. Firmen wie AMD, Infineon, AMTC, ZMD und Siltronic hätten dafür gesorgt, dass hier in den letzten Jahren über 11000 Arbeitsplätze entstanden seien.

Da Mikroelektronik in vielen Märkten, etwa der Fahrzeugelektronik, der ITK-Industrie oder dem entstehenden Markt für Funkfrequenz-Etiketten (RFID), dringend benötigt werde, sei es für den deutschen Standort wichtig, hier gut positioniert zu sein. Die Voraussetzungen, in kommenden Märkten ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, seien recht gut. Der Verband geht davon aus, dass der Anteil der Elektronik an der Wertschöpfung eines Autos in fünf Jahren von heute 25 auf dann 40 Prozent steigen wird - die deutschen Unternehmen seien darauf vorbereitet.

Die Ingenieure vom VDE sehen übrigens noch längst nicht das Ende der Fahnenstange, was die Speicherkapazität von Halbleitern angeht. In weniger als 15 Jahren werde es 256-Gigabit-Chips geben, ab 2020 seien außerdem Halbleiter mit einer Milliarde Transistoren verfügbar, die 100 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde bewältigen könnten. Quantenbauelemente würden das Potenzial der Mikroelektronik ab 2030 weiter vergrößern, zeigte sich der Verband zuversichtlich. (hv)