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17.06.2008

Im Fokus: Mobile Datenkommunikation in der EU

Vor allem in der Europäischen Union (EU) machen Menschen immer stärker Gebrauch von der Möglichkeit, auch unterwegs alle Optionen von Kommunikation und Informationsaustausch zu nutzen. Der Zugang zum Internet, die Versendung von E-Mails sowie die Nutzung anderer Multimedia-Ressourcen via entsprechende Gerätschaft wie Smartphones nimmt dank der größeren Abdeckung mit Breitbandnetzen erheblich zu.

Wireless Intelligence und A.T. Kearney haben im Auftrag der GSMA (Groupe Speciale Mobile Association), dem weltweiten Interessenverbund von Netzbetreibern, ermittelt, dass der Mobile-Data-Markt 2007 in der EU im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gewachsen ist. SMS-Botschaften sind in diese Zahl nicht eingerechnet, sie wäre sonst wesentlich höher ausgefallen.

Einer der Gründe für den Anstieg ist die Tatsache, dass nach der Untersuchung Netzbetreiber mehr als 20 Milliarden Euro investierten, um ihre Netzinfrastruktur für mobile Datendienste auszubauen. Ferner werden 3G-Services, -Kommunikationsgeräte und 3G-geeignete Notebooks etc. immer preisgünstiger. In einigen europäischen Ländern müssen Anwender für mobile Breitbanddienste mittlerweile weniger als für vergleichbare Festnetzangebote zahlen. Wireless Intelligence führt als Beispiele Großbritannien (UK) und Österreich an. In UK werden mobile Datendienste für etwa zehn Pfund pro Monat angeboten. Das sind weniger als 13 Euro. Ähnliche Offerten liegen in der Alpenrepublik bei sogar nur zehn Euro.

Von April 2007 bis 2008 hat sich, so eine weitere Erkenntnis von Wireless Intelligence und A.T. Kearney, die Zahl der 3G-Nutzer in der EU auf 112 Millionen verdoppelt. Europa hat die 3G-Technik schneller aufgenommen als jede andere Region in der Welt.

A.T. Kearney stellt ferner fest, dass in den zwölf Monaten seit April 2007 die durchschnittlichen Roaming-Gebühren in der EU um 25 Prozent gefallen sind. Im gleichen Zeitraum stieg dort der Roaming-Daten- und Kommunikationsverkehr um 75 Prozent.