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30.05.2005

Im Fokus: Noch viele Firmen ohne ERP-Software

Der Markt für Enterprise Resource Planning (ERP) birgt offenbar noch ein erhebliches Umsatzpotenzial für Anbieter und Berater. Laut einer Umfrage durch die Marktforscher von AMR Research bei 550 Unternehmen aus den Branchen Services und Fertigung nutzen immerhin 70 Prozent aller großen Organisationen mit über 2500 Mitarbeitern entsprechende betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Doch schon bei Betrieben mit 500 bis 2500 Angestellten sinkt die Rate auf 57 Prozent. Bei kleineren Firmen sind es derzeit nur 27 Prozent, die ERP-Software im Einsatz haben.

Allerdings kommt in der letzten Zeit Bewegung in die Anwenderschaft, stellen die Analysten fest. Insbesondere kleinere Fertiger würden langsam begreifen, dass ihnen die IT-Architektur fehlt, um in einem von der Nachfrage getriebenen Markt auf Dauer bestehen zu können. So gaben 16 Prozent der Befragten an, in diesem Jahr erstmals ERP-Angebote evaluieren zu wollen. Doch nicht nur bei ihnen ist das Thema noch relativ neu. Vielmehr schlossen erst in den letzten 48 Monaten fast 40 Prozent aller Unternehmen ihre erstmaligen Investitionen in ERP-Software ab.

Während so manche Firmen noch erste Erfahrungen mit den Vor- und Nachteilen der Standardsoftware sammeln, versuchen eingefleischte Anwender bereits, ihre Systeme weiterzuentwickeln. Fast die Hälfte aller Befragten will in den nächsten zwölf bis 18 Monaten "substanzielle Veränderungen" an ihrer ERP-Umgebung vornehmen. Dabei reicht die Bandbreite der geplanten Maßnahmen von der Einführung zusätzlicher Programmfunktionen über Upgrades bis hin zu einer Ablösung des eingesetzten Softwarepakets. Laut AMR Research geht es den Unternehmen bei den Neuerungen insbesondere darum, ihr ERP-System stärker als Datenlieferanten in ihre Fertigungsprozesse sowie für Business-Intelligence-Lösungen einzusetzen. (as)