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09.02.2007

Im Fokus: Online-Werbung

Das Internet entwickelt sich auch hierzulande zu einer immer wichtigeren Werbeplattform. Einer aktuellen Studie des Frankfurter Medien-Beratungshauses Timelabs zufolge werden im Jahr 2010 bereits 15 Prozent aller Netto-Werbeausgaben (Umsätze abzüglich Rabatte und kostenloser Werbung) ins Netz fließen. Der deutsche Werbemarkt hatte im vergangenen Jahr ein Nettovolumen von 21,28 Milliarden Euro und wird laut Timelabs bis zum Jahr 2010 auf 23,71 Milliarden Euro anwachsen.

Dabei entfallen 3,60 Milliarden Euro auf den Online-Werbemarkt. Timelabs-Geschäftsführer Marc Ziegeler betont, dass die Banner-Werbung längst nur noch ein Format von vielen ist. Heute rückten erfolgsbasierende Werbung, wie sie Google mit seinen Adwords- und Adsense-Programmen betreibe, und Lead-Generation in den Mittelpunkt des Interesses. Allein Google erwirtschaftete im letzten Jahr knapp 750 Millionen Euro in Deutschland.

Die Zuwachsraten im Internet-Geschäft bedeuten nicht, dass der Werbekuchen insgesamt größer wird. Vielmehr kommt es laut Studie zu erheblichen Strukturverschiebungen zwischen den einzelnen Mediengattungen. Leidtragende sind vor allem die heutigen Print-Publikationen, die laut Timelabs bis 2010 weitere elf Prozentpunkte ihrer Werbemarktanteile verlieren werden - im Wesentlichen an Online-Medien. Zeitungen und Zeitschriften drängen deshalb verschärft ins Internet, wo sie bei der Werbung im vergangenen Jahr auf einen Marktanteil von 16 Prozent kamen. Google Deutschland allein konnte mit seinem Geschäftsmodell der Suchwort-Vermarktung einen Marktanteil von 31,5 Prozent erzielen.

Ziegler erwartet, dass in den kommenden Jahren eine reichweitenorientierte Werbung immer mehr durch erfolgsabhängige Werbung abgelöst wird. Leidtragende dürften die etablierten Verlage sein. Die Studie ist ab Anfang März bei Timelabs zu erwerben. (as)