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07.08.2006

Im Fokus: Outsourcing von Geschäftsprozessen

Großbritannien ist Europameister beim Outsourcing von Geschäftsprozessen. Die Firmen von der Insel zeigen sich für 40 Prozent der Auslagerungen im Personalwesen und für 44 Prozent des entsprechenden Marktes für Finanz- und Rechnungswesen verantwortlich, hat Forrester ausgerechnet. Die Briten werden heuer beim Personalwesen Aufträge in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vergeben, deutsche Unternehmen nur für 587 Millionen Euro, die franzö- sischen gar nur für 500 Millionen Euro. Das größte Wachstum für diese Art des Outsourcing sieht Forrester in Osteuropa und den Baltischen Staaten mit Steigerungsraten von 12,1 Prozent für Ungarn und 13,9 Prozent für Estland.

Insgesamt können die Personal-Dienstleister in den kommenden fünf Jahren mit einem Wachstum von durchschnittlich 11,4 Prozent rechnen und ein Drittel aller Ausgaben für ausgelagerte Geschäftsprozesse einstreichen. Der Löwenanteil entfällt bislang noch auf die externe Erstellung der Gehaltslisten. In Zukunft sollen aber auch andere Dienste wie Bonus- abrechnungen und Personaleinstellungen extern geordert werden.

Der Markt für das ausgelagerte Finanz- und Rechnungswesen weist derzeit nur ein Volumen von gut einer Milliarde Euro auf. Allerdings erwarten die Forrester-Analysten bis 2011 dafür ein Wachstum von jährlich durchschnittlich 16,4 Prozent. Bedenkt man, dass das Marktforschungsunternehmen in diesen Bereich neben der klassischen Buchhaltung auch die externen Dienste für das Dokumenten- und Risiko-Management einrechnet, deutet aber selbst der für 2011 angepeilte Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro auf eine nur zögerliche Akzeptanz bei den Unternehmen hin. Tatsächlich geben deutsche Unternehmen derzeit nur 0,6 Prozent ihrer Outsourcing-Budgets dafür aus, während niederländische Firmen schon 1,4 Prozent dafür aufwenden. (kk)