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23.04.2007

Im Fokus: PC-Markt

Um knapp neun Prozent stiegen die weltweiten PC-Verkaufszahlen im ersten Quartal 2007 - und dafür soll das seit Januar verfügbare Microsoft-Betriebssystem Windows Vista nur am Rande verantwortlich sein, heißt es bei Gartner. Lediglich in den reifen Märkten hätten Privatanwender und Kleinbetriebe Rechner wegen des neuen Systems angeschafft.

Zu den großen Gewinnern im PC-Markt gehört Marktführer Hewlett-Packard: Das Unternehmen legte mit seinem 28,7-prozentigen Wachstum nach Stückzahlen gut dreimal so schnell zu wie der Marktdurchschnitt. Dell dagegen blickt erneut auf ein schwaches Geschäft zurück. In vielen Regionen fiel das Wachstum für den Direktanbieter unterdurchschnittlich aus. "Das erste Quartal war für Dell eine Übergangsphase, da das Unternehmen ein großes Restrukturierungsprojekt aufgesetzt hat", beobachtet Gartner-Analyst Mikako Kitagawa. HP dagegen habe von seinem gut funktionierenden Händlernetz und dem Vista-Launch profitiert.

Die Marktforscher von IDC, die zu tendenziell ähnlichen Ergebnissen wie Gartner kommen, sehen den Grund für Dells neuerlichen Einbruch in dessen schwachem US-Geschäft. Dells PC-Verkäufe brachen dort um 14,4 Prozent ein. Verantwortlich dafür ist in erster Linie das geringe Kaufinteresse von Unternehmenskunden - in diesem Marktsegment ist Dell traditionell besonders präsent. Zwar wuchs der amerikanische Markt immer noch um 3,6 Prozent auf 14,8 Millionen verkaufte PCs, doch war dies vor allem auf das Interesse der Privatanwender zurückzuführen. Trotz allem bleibt Dell in den Vereinigten Staaten mit einem Marktanteil von laut Gartner knapp 28 Prozent immer noch die Nummer eins vor HP (25,7 Prozent).

Das stärkste Wachstum erzielen die PC-Hersteller derzeit in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, wo 21,6 Millionen Rechner abgesetzt wurden (plus13,7 Prozent). Es folgt der asiatisch-pazifische Raum mit einem Plus von 10,3 Prozent auf 15,7 Millionen Einheiten. (hv)