Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

24.10.2006

Im Fokus: RFID

Die RFID-Technik (Radio Frequency Identification) ist zurzeit vor allem im Logistikbereich auf dem Vormarsch. Container, Paletten, Karosseriegestelle, Rollkäfige, Bierfässer - die Liste der Gegenstände, die mit Funketiketten versehen werden, wird immer länger. Die Transponder kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Güter bewegt und gelagert werden.

Binnen drei Jahren wird sich das Taggen von Containern und Paletten durchgesetzt haben, behaupten in einer gemeinsamen Studie das FTK Forschungsinstitut für Telekommunikation, das Informationsforum RFID und der Industrieverband AIM-Deutschland. Sie verlassen sich dabei auf die Aussagen von 202 Führungskräften, die in einschlägigen IT-Unternehmen beschäftigt sind. Das auf die Kennzeichnung einzelner Produkte bezogene Item-Level-Tagging breite sich ebenfalls aus - vor allem wenn es um das Kennzeichnen von Luxusgütern, Blutkonserven und Organen, Arzneimitteln, Textilien, Büchern und Elektrogeräten gehe.

Damit die Funktechnik auch zur Verbesserung globaler Wertschöpfungsketten zum Einsatz kommen kann, bedarf laut Studie vor allem einheitlicher weltweiter Standards. Insbesondere die Gen-2-Standards von EPC Global werden für sehr wichtig (35 Prozent) beziehungsweise wichtig (38 Prozent) gehalten. Auch bei Reader-Schnittstellen, Middleware und EDI-Anwendungen seien mehr Standards erwünscht.

Hindernisse für die RFID-Verbreitung sind zu hohe Kosten, der unklare Nutzen sowie eben die fehlenden Standards. Beklagt werden ferner die oft mangelnde Zusammenarbeit der Kunden in den Lieferketten und Defizite, was den Reifegrad der RFID-Technik angeht. Auch Unsicherheiten bezüglich Datenschutz und -sicherheit werden genannt: Immerhin 28 Prozent der Befragten sagten, ihre Kunden erwarteten eine höhere Datensicherheit, und 19 Prozent glauben, ihre Kunden würden durch entsprechende Mängel abgeschreckt. (hv)