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18.03.2008

Im Fokus: SaaS-Markt nimmt Fahrt auf

Laut einer Umfrage von Forrester Research unter rund 1000 IT-Verantwortlichen in Europa und den USA nutzten im vergangenen Jahr etwa 16 Prozent der Firmen Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS). Das bedeutet gegenüber 2006 ein Plus von 33 Prozent. Allerdings könnte die Dunkelziffer der SaaS-Nutzung weit höher liegen, mutmaßt Forrester-Analystin Liz Herbert. Oft würden Fachabteilungen auf eigene Faust Softwareservices ordern und die IT-Abteilung außen vor lassen.

Neben den Unternehmen, die bereits SaaS-Anwendungen einsetzen, sind weitere 46 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen an entsprechenden Lösungen interessiert beziehungsweise planen sie. 37 Prozent der Befragten haben Forrester zufolge bislang kein Interesse an Mietsoftware. Nach wie vor gebe es Vorbehalte. Firmen, die SaaS-Lösungen ablehnten, hätten beispielsweise Bedenken bezüglich Integration, Anpassung und Sicherheit der entsprechenden Software. Allerdings geht Herbert zufolge die Zahl der SaaS-Verweigerer zurück. 2006 lag deren Anteil mit 41 Prozent noch um vier Prozentpunkte höher.

Am weitesten verbreitet sind SaaS-Lösungen im Bereich Human Capital Management (HCM). 45 Prozent der SaaS-Nutzer setzen entsprechende Lösungen ein. Es folgen die Segmente Collaboration mit 38 Prozent und Customer-Relationship-Management (CRM) mit 36 Prozent. Mit einem Anteil von 31 Prozent werden mittlerweile auch ERP-on-Demand-Lösungen stärker nachgefragt. SaaS-Interessenten kommen vor allem aus den Branchen Versorgungsunternehmen, Handel, Dienstleistungen und der öffentlichen Hand.

Um die Verbreitung von Mietsoftware zu forcieren, hätten die Anbieter allerdings noch eine Reihe von Vorbehalten auszuräumen, mahnt Herbert. Trotz günstiger Mietpreise und wegfallender Anfangsinvestitionen fürchteten viele Anwender, dass auf lange Sicht eine Mietsoftware durch die laufenden Kosten teurer käme als ein Lizenzkauf. (ba)