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28.02.2005

Im Fokus: Security-Markt

28.02.2005

Nachdem Microsoft die Sicherheitsspezialisten Gecad, Giant und Sybari übernommen hat, um Antiviren- und Anti-Spyware-Produkte billig oder sogar kostenlos anbieten zu können, herrscht bei den großen Security-Anbietern Aufregung. Symantec-Chef John Thompson nutzte seine Rede auf der RSA Conference dazu, die Gates-Company zu attackieren. Microsoft werde nicht in der Lage sein, plattformübergreifende Sicherheitslösungen für Unternehmen herauszubringen, lautete seine Prognose.

George Samenuk, Chief Executive Officer von McAfee, stieß in das gleiche Horn. Im Enterprise-Geschäft seien künftig Intrusion-Prevention/Detection-Lösungen gefragt sowie Systeme für das Vulnerability-Management. Durch die Zukäufe der Anbieter Entercept, Intrushield und Foundstone Software sei McAfee dafür bestens aufgestellt. Man werde durch Microsofts bevorstehende Preisoffensive nicht unter Druck geraten.

Der zur Schau gestellte Optimismus der beiden CEOs ist nur zum Teil begründet. Niemand zweifelt daran, dass Symantec und McAfee auf Dauer komplettere und vor allem plattformübergreifende Sicherheitslösungen für Unternehmen zu offerieren vermögen. Allerdings stimmt es auch, dass Symantec derzeit die Hälfte und McAfee gut ein Drittel der Geschäfte mit Privatkunden abschließen und hier sehr wohl zu Schaden kommen können. Gartner schätzt, dass Microsoft bis 2006 rund 15 Prozent des Antiviren- und Anti-Spyware-Marktes für Heimanwender beherrschen wird.

Was die Sicherheit in Unternehmen angeht, rechnen auch die Analysten nur mit langsamen Fortschritten von Microsoft. Die Gates-Company, die noch in diesem Jahr ein Kombiangebot für Viren- und Spyware-Bekämpfung herausbringen will, werde mangels geeigneter Management-Werkzeuge bei Enterprise-Kunden auf Granit beißen. Außerdem seien nur wenige Firmen bereit, Sicherheitssoftware von einem Anbieter zu beziehen, dessen Betriebssystem die Ursache vielfältiger Security-Probleme sei. Die Anwender erwarteten von Microsoft eher sichere Produkte, die Viren- und Spyware-Attacken standhalten. (hv)