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14.02.2005

Im Fokus: Security-Services

Der Markt für Dienstleistungen rund um die IT-Sicherheit wächst rasant. Allein in Deutschland rechnet die Meta Group für dieses Jahr mit einem um 9,5 Prozent zunehmenden Volumen von 1,6 Milliarden Euro. In dem Maße, wie Unternehmen in das Entwickeln, Integrieren und Anpassen von Sicherheitslösungen investieren, steigt das Interesse an externen Services.

Die Analysten haben 170 deutsche Unternehmen befragt. Dabei zeigt sich, dass derzeit vor allem kurzfristige Sicherheitsberatung gebucht wird. Anwender holen Consultants oft nur auf Tagesbasis ins Haus, um sich zu orientieren. Implementierungsaufgaben sind mit diesen Verträgen erst einmal nicht verbunden.

Während 38 Prozent der Befragten sich gegenwärtig auf diese Weise beraten lassen, greifen 23 Prozent bereits auf externe Hilfe bei der Security-Planung zurück. Sie lassen sich bei der Risikoanalyse helfen und Verfügbarkeitskonzepte erstellen. Außerdem prüfen die Consultants, ob die Haus-IT noch die sich stark ändernden rechtlichen Vorgaben erfüllt (Sarbanes-Oxley Act, Basel II etc.). Immerhin ein Viertel der Anwender überlässt den Security-Betrieb schon heute einem Partner. Firewalls, Virtual Private Networks oder Intrusion-Detection/Prevention-Systeme werden extern betrieben. Konfigurationsänderungen, Upgrades und Updates übernimmt ebenfalls der Dienstleister. Sogar 27 Prozent greifen auf Schwachstellen-Audits durch Dritte zurück, lassen also Netzwerke und Systeme auf ihre Verwundbarkeit hin prüfen. Zu einem permanenten Monitoring durch Externe, bei dem Sicherheitssysteme rund um die Uhr überwacht werden, ringen sich derzeit 21 Prozent der Befragten durch.

Angesichts dieser Zahlen konstatiert die Meta Group grundsätzlich ein starkes Wachstum des Geschäfts mit Managed Security Services. Ausgehend von einem europäischen Marktvolumen von 600 Millionen Euro im Jahr 2004 erwarten die Analysten zwischen 2005 und 2007 jährliche Zuwachsraten von zehn bis zwölf Prozent. (hv)