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14.08.2006

Im Fokus: Service-orientierte Architekturen

Unternehmen kennen die Vorzüge von Service-orientierten Architekturen sehr wohl, zaudern aber bislang noch mit der Einführung. Die größere Flexibilität der Software-Architektur, die die Veränderung der Geschäftsprozesse unterstützt statt hemmt, wird zwar als Vorteil registriert. Aber SOA erfordert auch ein Umdenken in den Führungsetagen, wenn Organisationen flexibel werden wollen oder müssen. Das hemmt bislang noch die Einführung auf breiter Front.

SOA wird aber in jedem Fall Einzug in die Unternehmen halten, und zwar auf zwei Wegen. Zum einen fördern Firmen das neue Prinzip, wenn sie mit ihren alten, monolithischen Programmsuiten an technische Grenzen stoßen oder wenn sie in der Organisation statt abgegrenzter Strukturen mehr Verzahnung benötigen. Den zweiten Weg ebnen die großen ERP-Anbieter selbst: "Künftige Applikationsversionen werden viel stärker als heutige Lösungen direkt auf Services aufsetzen", prophezeit Matthias Zacher, Advisor der Experton Group.

SOA kann als Evolution bestehender Konzepte verstanden werden. Beispielsweise dienen Web-Services als Basis: Sie bieten bestimmte Funktionen über definierte Schnittstellen und den Internet-Standard an. SOA erweitert das um die automatische Kommunikation zwischen Business-Funktion und der entsprechenden Applikation. "Aus Business-Sicht werden mit einer Service-orientierten Architektur Geschäftsprozesse in der Informationstechnologie abgebildet", erläutert Zacher. Das Neue an SOA ist, dass die Abbildung aus einem Pool von "katalogisierten Geschäftsprozessbausteinen", also den Services, erfolgt. Bei veränderten Geschäftsprozessen werden einfach die Servcies getauscht.

Zwar ist das Angebot an solchen Diensten recht unübersichtlich geworden und dürfte die Anwenderunternehmen verunsichern. Zacher ist sich aber sicher, dass die Firmen den Mehrwert von SOA klar erkannt haben. (kk)