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03.06.2008

Im Fokus: Sieben große IT-Herausforderungen

Die Informationstechnik ist allgegenwärtig und wird das Leben der Menschen immer stärker beeinflussen. Im Prinzip hat schon der Club of Rome Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts diese Prognose aufgestellt. Jetzt hat das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner sieben große Herausforderungen - so genannte IT Grand Challenges - formuliert, mit denen sich die Informationstechnik in den kommenden Jahren befassen muss.

Diese Challenges, aus denen sich in den kommenden fünf bis 20 Jahren Innovationen herausschälen, gehen über die Grenzen der üblichen IT-Projektplanungs-Zyklen hinaus. Die Antworten, die die IT geben kann, wirken sich weitreichend auf Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft aus.

Wenn es nach Gartner geht, dann wird die IT folgende Herausforderungen bewältigen müssen:

Anwender sollen elektrische Geräte nicht mehr manuell aufladen müssen. Eine entsprechende Versuchsanordnung hatte das Massachusetts Institute of Technology (MIT) 2007 demonstriert. Ferner sollte die Parallelprogrammierung dazu führen, dass die Industrie nicht nur Prozessoren mit immer mehr und schnelleren Rechenkernen entwickelt. Vielmehr sollte es künftig möglich sein, Aufgaben tatsächlich parallel abzuarbeiten. Als dritte Herausforderung sieht Gartner den Entwurf einer Kommunikation von Mensch und Computer, die nicht mehr über Tastaturen oder Mäuse funktioniert, sondern über "natürliche" Eingaben wie Gesten, Spracheingaben und -erkennung. In diesem Zusammenhang ist die vierte Herausforderung zu sehen, die der automatisierten Übersetzung von Sprache. Gelöst werden muss auch die Aufgabe, Daten dauerhaft und verlässlich für lange Zeit zu speichern. Ein sechstes Problem sieht Gartner in der abnehmenden Zahl von Softwareentwicklern bei zunehmendem Bedarf an neuer Software. Dies bedeutet, dass die IT Wege finden muss, die Effizienz von Programmierern erheblich zu steigern. Sicher nicht am unwichtigsten ist die siebte Herausforderung: Die IT muss deutlich machen können, was es bringt, in sie zu investieren. (jm)