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13.06.2006

Im Fokus: Smart Phones

Die Nachfrage nach cleveren Mobiltelefonen ist ungebrochen, und die Hersteller warten mit jährlichen Steigerungsraten von 50 Prozent und mehr auf. Das zieht neue Anbieter an, die sich ein Stück vom lukrativen Markt erobern wollen. Bestes Beispiel dafür ist Sharp, das sich praktisch aus dem Stand einen Marktanteil von 5,7 Prozent sichern konnte.

Nokia als Marktführer versucht, die Spitzenposition mit einem breiteren Angebot zu verteidigen. Seit Jahresanfang gibt es zwei Produktlinien: Die N-Serie, angereichert mit Multimedia-Funktionen für die Privatkundschaft, und die E-Serie für die Geschäftsklientel. Ähnliches plant auch Research in Motion (RIM). Das Unternehmen geriet nicht nur wegen - mittlerweile durch die Zahlung von 612 Millionen Dollar beigelegter - Patentstreitereien mit NTP in die Schlagzeilen. Wallstreet-Analysten griffen das Unternehmen mit dem Argument an, das Kerngeschäft mit den Blackberry-Geräten sei ausgereizt, der Markt gesättigt, und zudem komme verstärkt Konkurrenz von Push- E-Mail-Anbietern auf.

RIM konterte auf zweierlei Ebenen: Mit der japanischen NTT DoCoMo Inc. wurde eine Vereinbarung über Blackberry-Lieferungen für Japan geschlossen. Tokio ist das letzte große Finanzzentrum, in dem keine Blackberry-Dienste zu haben sind. DoCoMo, das nach eigenen Angaben 51 Millionen Abonnenten hat, will die Blackberrys in Japan für UMTS und GSM/GPRS anbieten. Den zweiten lukrativen Deal hat RIM mit dem größten US-amerikanischen Provider Cingular Wireless abgeschlossen. Cingular wird das Einsteigergerät "7130" für knapp 200 Dollar und die drahtlosen E-Mail-Dienste für weniger als 30 Dollar im Monat Privatleuten in den USA anbieten. (kk)