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14.06.2007

Im Fokus: Smartphones in Unternehmen

Die Nachfrage nach Firmen-Handys ist im Gegensatz zum allgemeinen Mobilfunkmarkt selbst in Industrieländern bei weitem nicht gesättigt: Die Marktforscher von IDC prognostizieren, dass der weltweite Verkauf von konvergenten Mobilfunkgeräten, also Smartphones, PDAs und Blackberrys, an Unternehmen in naher Zukunft um durchschnittlich 54 Prozent jährlich wachsen wird und im Jahr 2011 mehr als 82 Millionen Einheiten ausgeliefert werden. In den USA, wo im vergangenen Jahr rund vier Millionen Smartphones von Unternehmen bestellt wurden, erwarten die Auguren für die nächsten fünf Jahre eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 52 Prozent auf mehr als 33 Millionen Geräte. Für Westeuropa, den zweitgrößten Markt für Unternehmens-Smartphones, rechnet IDC mit einem mittleren jährlichen Zuwachs um 59 Prozent. Die konvergenten mobilen Geräte seien zu unverzichtbaren Werkzeugen für Außendienstmitarbeiter geworden, erklärt IDC dazu. Nachdem bislang vornehmlich große Konzerne, überwiegend in den USA und Kanada, die Nachfrage angetrieben hätten, gebe es nun auch durch kleinere Firmen in allen Märkten und Regionen ein enormes Wachstumspotenzial. Zusätzlich brächten inzwischen häufig einzelne Mitarbeiter quasi durch die Hintertür ihre privaten Smartphones in die Unternehmensnetze ein sehr zum Leidwesen der IT-Abteilungen, die derartigen Wildwuchs nun unter anderem mit Firmen-Handys stoppen wollen. Unter den Betriebssystemen werden Blackberry-Geräte laut IDC ihre Führungsposition in Unternehmen weitgehend behalten und erst 2011 von Smartphones mit Symbian-OS überholt werden. Auch der Microsoft-Plattform Windows Mobile prophezeien die Marktforscher mit 74 Prozent bis 2011 ein deutliches Wachstum von durchschnittlich 74 Prozent pro Jahr, während Palm OS und Linux (auch) künftig vorwiegend im Consumer-Bereich eine Rolle spielen. (mb)