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31.03.2006

Im Fokus: Software- und Servicemarkt

Um knapp fünf Prozent wuchs der deutsche Markt für Software und Services 2005. Damit, so berichten die Berater von Pierre Audoin Consultants (PAC), hat sich das Segment nach dramatischen Einbrüchen in den Jahren 2002 und 2003 sowie einer Stabilisierung in 2004 nun wieder erholt. Verantwortlich dafür ist vor allem das Outsourcing-Geschäft, das erneut überdurchschnittlich zulegte. Allerdings weist PAC- Geschäftsführer Christophe Chalons darauf hin, dass dieser "Wachstumsmotor" 2005 an Kraft verloren hat. Erstmals sei dieser Markt nur einstellig gewachsen, nämlich um neun Prozent.

Die Geschäfte mit Anwendungs- und Infrastruktursoftware zogen um 1,5 beziehungsweise 3,5 Prozent an. Im Servicesegment stabilisierte sich das Projektgeschäft, das zum ersten Mal seit 2001 wieder zulegte - immerhin um drei Prozent. Es erreichte damit das Marktvolumen von 2003, blieb aber immer noch um 20 Prozent unter dem Höchststand von 2001.

PAC berichtet, dass neben Trends wie etwa RFID alte Hype-Themen einen zweiten Frühling erleben. Dazu zählen Customer Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM), Product Lifecycle Management (PLM) und E-Business. Auch für "Querschnittsthemen" wie Business Intelligence (BI), Content- und Dokumenten-Management, Storage und Security sind Unternehmen bereit Geld auszugeben.

Insgesamt, so berichten die Analysten, erholen sich Software- und Servicemarkt langsamer als erwartet. Zwar nahmen Zahl und Größe der Projekte kontinuierlich zu, die instabile Entwicklung von Wirtschaft und Politik haben aber dazu geführt, dass sich das Investitionsklima in den ersten Quartalen 2005 kaum verbesserte. Zudem wird der Markt vom Trend zur Industrialisierung unter Druck gesetzt: Es gibt immer mehr standardisierte Angebote, zwischen "strategischen" und "Commodity"-Leistungen wird stärker differenziert. (hv)