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Im Fokus: Softwaremiete wird interessanter

07.11.2007

Nach Einschätzung der Experton Group beansprucht der Softwareanteil derzeit zwischen 20 und 42 Prozent des gesamten IT-Budgets Tendenz steigend. Dazu kämen wachsende Serviceausgaben. Diese Entwicklung führe dazu, dass sich mehr und mehr Unternehmen nach Alternativen zum Softwarekauf umsähen, sagt Axel Oppermann, Advisor der Experton Group.

Eine Befragung von 120 IT-Entscheidern aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern hat ergeben, dass sich bereits über 40 Prozent der Firmen mit alternativen Beschaffungsmodellen beschäftigen. Mehr als 25 Prozent der Befragten erklärten, Software-as-a-Service- (SaaS-) und On-Demand-Modelle seien bereits ein Thema für ihr Unternehmen. Aber auch Leasing und Miete von Software wird für die Kunden interessanter, meint Oppermann. Zwar seien diese beiden Modelle im Hardwarebereich inzwischen alltäglich, bei Software hätten sie die vergangenen Jahre jedoch in einer Art Dornröschenschlaf verbracht. Dem Analysten zufolge habe dies in erster Linie daran gelegen, dass nur die wenigsten Firmen Software als Firmen-Asset eingestuft hätten. Mittlerweile beschäftige sich jedoch über ein Viertel der Anwenderunternehmen damit.

Insbesondere Mittelständler seien offen für diese Modelle. Dafür sorgten schon die restriktive Kreditvergabe der Banken sowie die niedrige Eigenkapitalquote von mittelständischen Unternehmen. Dazu komme, dass Leasing- und Mietgeschäfte nicht direkt den Richtlinien und Vorschriften von Basel II unterlägen. Neben den finanztechnischen Vorteilen könnten die Anwender mit den alternativen Beschaffungsmodellen kurzfristigen beziehungsweise zeitlich beschränkten Softwarebedarf effizienter befriedigen. Außerdem seien die Unternehmen flexibler und könnten den Aufwand für die IT-Infrastruktur reduzieren.

Oppermann rechnet allerdings nicht mit einer sofortigen Umsetzung in den Unternehmen. Gerade kleinere und mittelgroße Firmen seien dafür bekannt, dass sie auf neue Produkte und Services eher verhalten reagierten. (ba)