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28.07.2005

Im Fokus: Softwarewartung

Die Marktforscher von AMR Research haben in einer Studie herausgefunden, dass sich die großen Softwarehäuser immer weniger darauf verlassen können, von ihren Lizenzkunden auch für Wartungsaufträge herangezogen zu werden. Zu 40 Prozent und mehr bestehen die Einkünfte von Softwarehäusern heute aus Maintenance-Einnahmen. Rund 18 Prozent der Kunden sagen, sie würden Support, Updates, Bugfixes und auch Softwareerweiterungen lieber von einem Drittanbieter beziehen. Damit droht den Anbietern ein Standbein weggezogen zu werden.

Insbesondere in Offshore-Regionen wie Indien stehen laut AMR genügend Third-Party-Anbieter bereit, die diese Aufträge übernehmen möchten. Zurzeit konzentrieren sie sich noch auf Entwicklung und Systemintegration, doch viele sind bereits mit Implementierung und Upgrading von Business-Software vertraut und hoffen auf jährliche Supportverträge. Bei AMR heißt es: "Wenn 18 Prozent der Käufer von Unternehmensanwendungen Support, Bugfixes, Updates und sogar Softwareverbesserungen von jemand anderem als ihrem Softwarelieferanten beziehen möchten, dann ist das eine klare Chance für Firmen wie Wipro, Infosys, Tata Consultancy Services und andere."

Mit der gegenwärtigen Wartungsqualität sind die meisten Kunden inzwischen durchaus zufrieden - und das, obwohl die Preise ständig gestiegen sind und ein durchschnittlicher Maintenance-Vertrag bereits 19 Prozent der Softwarelizenz-Gebühren ausmacht. Einschränkend ist allerdings anzumerken, dass dies vor allem für mittelständische Betriebe gilt. Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 250 Millionen Dollar goutieren zu 92 Prozent die Supportleistungen ihres Lieferanten, größere Unternehmen mit Einnahmen zwischen 250 Millionen und einer Milliarde Dollar sind nur noch zu 76 Prozent zufrieden. Auf 70 Prozent schrumpft die Rate bei Großkonzernen mit über einer Milliarde Dollar Jahresumsatz. (hv)