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09.05.2005

Im Fokus: Spyware

Sie sind lästig, die kleinen Programme, die sich unbemerkt auf dem PC einnisten und Benutzerdaten an Unbekannt versenden. Spyware kann dazu dienen, Rechner samt Passwörtern auszuspionieren oder gar unter Kontrolle zu bringen. In den meisten Fällen wird sie aber von Werbevermarktern dazu genutzt, das Surfverhalten von PC-Anwendern zu analysieren und daran angepasste Werbung einzublenden.

Der Grad der Durchseuchung hat inzwischen erschreckende Ausmaße angenommen. Immerhin enthielten zu Beginn dieses Jahres 88 Prozent aller privat genutzten PCs und 87 Prozent der Büro-Desktops unerwünschte Programme. Das berichtet der aktuelle "Spyware Report", den der Sicherheitsspezialist Webroot herausgibt. Im letzten Jahr, so beobachtet das Unternehmen, war alles noch viel schlimmer: Auf jedem PC, den das Unternehmen im ersten Quartal 2004 filzte, befanden sich durchschnittlich 28 Spyware-Programme.

In den USA ruhen die Hoffnungen der Betroffenen derzeit auf dem prominenten New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer, der den Web-Vermarkter Intermix Media vor den Kadi zerren will. Sollte Spitzer, der für die Position eines Gouverneurs von New York kandidiert, Erfolg haben, dürfte die Luft für diejenigen, die persönliche Daten von Anwendern stehlen oder Schadprogramme in Umlauf bringen, dünner werden.

Insbesondere die zu Werbezwecken verbreiteten Spionageprogramme nehmen rasant zu. Das Internet Advertising Bureau (IAB) hat errechnet, dass sie bereits 25 Prozent des gesamten Online-Werbemarktes ausmachen. Laut Webroot sind 60 Prozent aller privat genutzen PCs und mehr als die Hälfte der in Unternehmen eingesetzten Endgeräte von dieser Form von Spyware befallen. Im Durchschnitt enthält jeder verseuchte Rechner sieben unterschiedliche Typen solcher zu Werbezwecken verwendeten Spyware. (hv)