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26.03.2007

Im Fokus: Symbian oder Linux?

Nach Schätzungen von ABI Research wird das führende Smartphone-Betriebssystem Symbian seinen derzeitigen Marktanteil von 73 Prozent nicht halten können. Die Analysten rechnen damit, dass Symbian im Jahr 2012 lediglich noch auf 46 Prozent aller ausgelieferten Smartphones installiert sein wird. Zu stark sei auf Dauer die Konkurrenz durch Windows Mobile sowie - ganz besonders - durch Linux.

Das Open-Source-System sei für die Endgerätehersteller eine Alternative, weil diese ein wachsendes Interesse daran hätten, an der Software zu sparen, stellt ABI Research in der neuen Studie "Smartphones and the OS Market" fest. Das zeige sich nicht nur an der steigenden Linux-Nachfrage; auch Symbians Entscheidung, die Lizenzgebühren zu senken, sei ein Indiz für den Sparkurs der Handy-Bauer.

Doch es geht nicht nur um Kosten, sondern auch um Differenzierung. Wer auf einen offenen Quellcode zurückgreift, kann seine Produkte softwareseitig in eigener Regie weiterentwickeln und muss auf die Symbian-Kooperationspartner keine Rücksicht nehmen. Wie Shailendra Pandey, Mobilfunkexpertin bei ABI Research, betont, können sich Anbieter von Smartphones nicht nur über das Design, sondern auch über Funktionalität und Benutzeroberfläche differenzieren. Die richtige Kombination von Größe, Formfaktor, Betriebssystem und Anwendungspaket entschieden über den Erfolg eines Smartphones.

Da Branchenprimus Nokia als einer der Hauptgesellschafter von Symbian das System unterstützt, erklärt sich der hohe Marktanteil von fast 73 Prozent. Im vergangenen Jahr trugen laut ABI Research rund 40 Millionen der insgesamt 70,9 Millionen verkauften Smartphones das Logo der finnischen Company. Das entspricht einem Marktanteil von 56,4 Prozent. Auf Platz zwei lag Motorola mit 8,5 Prozent Marktanteil. Der US-Konzern feiert derzeit mit seinem Linux-basierenden Modell "Ming" in China einige Erfolge. (mb)