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20.02.2006

Im Fokus: Web-Content-Management

Mit den Entwicklungen im Markt für Web-Content- Management (WCM) haben sich die Marktforscher von Forrester Research beschäftigt. Sie gehen davon aus, dass auf Produktebene ein Generationswechsel bevorsteht. Viele Unternehmen hätten heute einfache, billige und funktional unzureichende Teillösungen im Einsatz, die oft auf Open-Source-Programmen basierten. Diese Firmen seien zunehmend daran interessiert, umfassende kommerzielle Produkte anzuschaffen. Dahinter verbirgt sich die Hoffnung, Kundenbedürfnisse besser adressieren und Multichannel-Aktionen adäquat unterstützen zu können. Profitieren dürften Anbieter wie Vignette und Interwoven, die ihre WCM-Architekturen in den vergangenen Jahren modernisiert haben.

Auch die Notwendigkeit, gesetzliche Vorgaben im Sinne der diversen Compliance-Richtlinien (Sarbanes- Oxley, Basel II etc.) einzuhalten und rechtliche Risiken zu mindern, wird Unternehmen laut Forrrester zu den ausgereifteren Lösungen greifen lassen. Bislang wurden im Zusammenhang mit Compliance vor allem der E-Mail-Verkehr und die Dokumentenverwaltung thematisiert. Das dürfte anders werden: Unternehmen müssen nachweisen können, was auf ihrer Site wann und von wem publiziert wurde. Produkte wie Vignettes "Web Capture" können dabei helfen.

Forrester erwartet, dass sich die Anbieterlandschaft im WCM-Markt mit steigendem Interesse an diesen Produkten ändern wird. Microsoft und IBM könnten derzeit lediglich Basisprodukte liefern, Oracle habe hier noch gar nichts zu bieten. Mit Zukäufen würden diese Anbieter ihre Produktlücken füllen. Mögliche Objekte einer Übernahme seien etwa Day Software, FatWire oder Tridion.

Die Marktforscher gehen ferner davon aus, dass WCM-Anbieter Social-Networking-Technologien wie Weblogs, RSS oder Wikis in künftigen Lösungen stärker berücksichtigen werden. Diese Techniken seien für Unternehmen von zunehmender Bedeutung, wenn es darum gehe, Kunden-Feedback zu sammeln und mit der Klientel in Kontakt zu treten. (hv)