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27.06.2005

Im Fokus: Würmer und Viren

Die größte Bedrohung sehen IT-Verantwortliche in Viren und Würmern, so das Ergebnis einer aktuellen Marktuntersuchung von Gartner. Auf einer Skala von eins (keine Bedrohung) bis zehn (extreme Bedrohung) beurteilten 133 IT-Manager aus amerikanischen Großunternehmen die digitalen Angreifer im Durchschnitt mit einer 7,6. Auf den Plätzen folgen Hacking- und Cracking-Attacken von außen (7,1), Identitätendiebstahl und Phishing (7,0), Spyware (6,8), Denial-of-Service-Attacken (6,6) und Spam (6,3). "Cyber- Terrorismus (5,6) ist auf dem elften und letzten Platz der Bedrohungspotenziale zu finden", berichtet Rich Mogul, einer der Verantwortlichen für die Marktanalyse. Weiterhin finden sich Viren für Wireless-Geräte (6,2), Bedrohung durch Insider (6,2), Zero-Day-Angriffe (5,9) und Social-Engineering-Attacken (5,9) in dem Gartner-Ranking.

Die Hälfte der Befragten wird ihre Ausgaben für IT-Sicherheit in diesem Jahr aufstocken und plant auch für 2006 ein höheres Sicherheitsbudget. Immerhin 70 Prozent sagen, in ihrem Unternehmen seien die Sicherheitsvorkehrungen gegenüber dem Vorjahr verstärkt worden. Und mehr als ein Drittel meint, dass die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in Unternehmen, wie sie etwa der Sarbanes-Oxley Act fordert, in der jüngeren Vergangenheit der wichtigste Faktor für zusätzliche Sicherheitsausgaben gewesen sei.

Investiert wird in "Klassiker" wie Antivirensoftware, Firewalls und Intrusion Detection, aber auch zunehmend in Identity-Management, Remote Access, Patch-Management, Spam-Filtering, Vulnerability Assessment und anderes. Dabei bevorzugen die IT-Entscheider einen Best-of-Breed-Einsatz, kaufen also verschiedene Produkte, ohne sich zu fest an einzelne Hersteller zu binden. Vor diesem Hintergrund steht in Frage, ob die Strategie einiger Anbieter, ihre Security-Produkte zu bündeln und in Paketen zu verkaufen, aufgehen wird. (hv)