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Im Jahr 2007 knapp 40 Millionen Kunden

Im Jahr 2007 knapp 40 Millionen Kunden Marktforscher liefern Argumente für die teuren Satellitendienste

08.01.1999
BOSTON (IDG) - Das Beratungshaus Pioneer Consulting prognostiziert den Satellitendiensten hohe Zuwachsraten. Die Kundschaft wird vornehmlich in mit TK-Zugängen unterversorgten Regionen zu finden sein.

Viele Milliarden Dollar investieren Betreiber wie Iridium, Globalstar und ICO in ihre orbitale Infrastrukur und haben dafür häufig Kopfschütteln geerntet. Mehr als der Hälfte der knapp ein Dutzend in den kommenden Jahren startenden Diensten prognostizieren die meisten Experten den wirtschaftlichen Kollops, weil es weltweit nicht genügend finanziell potente Kunden gibt. In den Ländern mit zahlungskräftiger Klientel existieren sehr gut ausgebaute Mobilfunknetze, so daß dort Satellitendienste überflüssig sind.

Kurz vor Weihnachten bescherten die Marktforscher des US- Beratungshauses Pioneer Consulting den Anbietern jedoch eine hoffnungsfrohe Prognose. Im Jahr 2007, so die Vorhersage, sollen weltweit knapp 40 Millionen Anwender die orbitale Zugangstechnik nutzen, während zur gleichen Zeit 46,8 Millionen Haushalte via Kabelmodem auf Daten- und Multimedia-Netze zugreifen.

Die optimische Einschätzung beruht auf einigen Vorteilen, die die Marktbeobachter identifiziert haben. So seien Satellitendienste ähnlich wie das Internet weltweit verfügbar und für jedermann jederzeit zugänglich. Interessenten in Staaten mit schlechter TK- Infrastruktur seien keinen Zwängen der Telefongesellschaften oder Kabelnetzanbieter unterworfen. Zudem lassen sich mit den Trabantendiensten regionale Inhalte besser verbreiten. "Satelliten werden keineswegs andere Zugangstechniken ablösen", beschreibt Scott Clavenna, Analyst bei Pioneer. "Trotzdem sind sie auf jeden Fall mehr als Nischenprodukte."