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AEG-Telefunken rüstet größte Rettungszentrale aus:

Im Notfall: Koordination über Draht und Funk

15.12.1978

MÜNCHEN (pi) - Die leistungsfähigste Rettungsleitstelle der Bundesrepublik Deutschland wurde am 27.11.1978 vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) in München in Betrieb genommen. Die von AEG-Telefunken für 1,5 Millionen Mark gelieferte Leitstelle umfaßt elf Bedienplätze, von denen aus über Draht und Funk der Einsatz der Rettungsdienste koordiniert werden kann. Zur Arbeitsleiterung des Bedienpersonals ist jeder Platz mit einem elektronischen "Notizbuch" in Form eines intelligenten Bildschirm-Terminals T 52 mit gemeinsamem Hintergrundspeicher ausgestattet.

Neben der Einsatzprotokollierung wird in ihm der Bettennachweis der Krankenhäuser im Betreuungsgebiet geführt, so daß die Krankenwagen per Funk direkt zu Krankenhäusern mit freien Betten gelenkt werden können. Die Listen der Notfall-Ärzte, der Kraftfahrzeug-Standplätze, der Fahrzeugzustände und der Wachen erscheinen per Tastendruck auf dem Bildschirm. Bei Bedarf sind über das Terminal Alarm- und Einsatzpläne sowie Einsatzstatistiken abruf- und ausdruckbar.

Funkanlagen in Fahrzeugen können selektiv ausgewählt werden. Wenn vom Fahrzeug aus gesprochen wird, erscheint bei der Rettungsleitstelle automatisch die Funkrufnummer der Fahrzeuganlage. Zur Dokumentation wird jedes Gespräch mit der zugehörigen Uhrzeit auf Tonband aufgezeichnet.

Diese Rettungsleitstelle für den Großraum München ist die 15. Leitstelle in Bayern, die von AEG-Telefunken ausgerüstet wurde.