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19.04.1985

Im Rahmen des Verkehrsministeriums:Neues CADCAM- Institut wurde gegründet

WIEN (apa) - Im Rahmen des mit Insgesamt 920 Millionen Schilling dotierten Förderungsprogramms für Mikroelektronik, das sich über drei Jahre erstreckt. stellte der Minister für Verkehr und öffentliche Wirtschaft, Ferdinand Lacina, in einem Pressegespräch die Gründung eines CAD/CAM-Instituts vor.

Dieses Institut soll eine von den Herstellern unabhängige Beratung der Anwender für CAD gewährleisten. Die dazu gegründete Betreibergesellschaft wird zu 100 Prozent im Besitz des Bundes stehen. Eigentümervertreter ist das Lacina-Ministerium.

Ab September wird das Institut über Beratung hinaus auch die Unternehmen durch Seminare, Kurse, Übungen und Demonstrationen in der Ausbildung unterstützen. Die Betreibergesellschaft soll eng mit dem Forschungzentrum Seibersdorf und dem Institut für flexible Automation an der TU Wien kooperieren. Als Leiter des CAD/CAM- Instituts, das zu nächst vier und maximal zwölf Beschäftigte haben soll, ist ein ehemaliger TU-Assistent vorgesehen, der derzeit bei General Electric tätig ist. Lacina wollte den Namen noch nicht preisgeben.

"In wenigen Jahren wird man ohne Anwendung von CAD nicht mehr konkurrenzfähig sein. Die Suche nach dem richtigen System erfordert aber viel Zeit und großen finanziellen Aufwand. Genau dieses Verfahren soll das neue Institut abkürzen", sagte Lacina.

In der Planungsphase von CAD/ CAM-Systemen gibt es Zuschüsse von bis zu 50 Prozent. (maximal 200 000 Schilling). Die Kosten zur Beschaffung von Hard- und Software werden dann bis zu 30 Prozent, maximal im Ausmaß von 1 Million Schilling pro Unternehmen gefördert.