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18.11.2005

Im Rhein-Main-Neckar-Raum arbeiten die meisten SAP-Experten

Weitere gute Standorte sind das Rheinland, München, Stuttgart und Hamburg. 60 Prozent der SAP-Experten sind fest angestellt.

Aktuelle Marktdaten der Apentia Consulting Group (www.apentia.com), der auf SAP spezialisierten Personalberatung, zeigen, dass 60 Prozent der SAP-Experten eine feste Anstellung haben und 40 Prozent als Freiberufler tätig sind. Michael Allimadi, Geschäftsführer in Deutschland, weiß, dass Arbeitgeber am liebsten Experten mit ein paar Jahren Berufserfahrung bevorzugen, am besten mit einem Wirtschaftsinformatik oder -ingenieurabschluss. Allimadi kennt Freelancer, die in den letzten Jahren immer wieder nur in den Genuss kurzer Projekte von wenigen Wochen kamen und die nun auch eine feste Anstellung in Erwägung ziehen. Es gebe aber auch solche Selbständige, die seit Jahren beim gleichen Unternehmen aktiv und ganz zufrieden mit ihrem beruflichen Dasein sind. Die Apentia-Zahlen ergaben weiter, dass die IT-Beratungshäuser die meisten SAP-Experten suchen. Unter den großen IT-Anwenderbranchen sind es die Automobilbauer und deren Zulieferer, die Finanzdienstleister und der Handel. Allimadi erinnert an den Vorteil, in einem Beratungshaus zu arbeiten: "Dadurch hat der Consultant die Chance, gleich mehrere Industriezweige kennen zu lernen, je nachdem, wo das Projekt läuft, was ein Pluspunkt für die weitere Karriereentwicklung sein kann."

Groß ist die Gehaltsspanne für SAP-Mitarbeiter. Sie beginnt bereits bei 30000 Euro Jahresgehalt für Einsteiger und reicht bis zu sechsstelligen Einkommen für Seniorberater oder Projektleiter mit mindestens sieben Jahren Berufserfahrung. Allimadi beobachtet, dass es für Mitarbeiter ohne Hochschulabschluss immer schwieriger wird, den Einstieg in dieses Geschäft zu finden.

Die Apentia-Statistiken zeigen weiterhin, dass die meisten SAP-Profis im Rhein-Main-Neckar-Raum und im Rheinland beschäftigt sind. Weitere gute Standort sind München, Stuttgart und Hamburg inklusive seines großen Einzugsgebietes. Interessant ist eine andere Sichtweise auf die regionale Verteilung, und zwar auf den Wohnort der SAP-Experten. Hier belegt München eindeutig den ersten Platz. Für Allimadi ist dies Beleg für die Mobilität der Computerfachleute, vielleicht aber auch für die Bereitschaft für Lebensqualität einige Opfer zu bringen. (hk)