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12.04.2007

Im Speicherrausch

Der Freiburger Distributor Chips and More ist seit fast zehn Jahren im Markt und wächst ständig. Was steckt hinter dem Spezial-Disti mit der Eigenmarke "CnMemory"?

Von Hans-Jürgen Humbert

Den ursprünglichen Unternehmenszweck, nur als Großhändler für Speicherchips aufzutreten, hat der Freiburger Distributor schnell erweitert. "Schon nach kurzer Zeit produzierten wir unsere eigenen Chips unter dem Markennamen ‚CnMemory‘", sagt Jörg Gröpper, Geschäftsführer von Chips and More (www.cnmemory.de).

Standardspeichermodule gehören zwar immer noch zum Portfolio der Freiburger, aber mehr Spaß machen dem Manager spezielle Speicherlösungen, die sonst keiner anbieten kann. Dazu gehören beispielsweise hochwertige Speicherchips von OCZ Technology, die sich besonders gut zum Übertakten eignen. OCZ Technology hat sich in Gamer-Kreisen mit seinen "Limited Edition Memory"-Modulen, die ein großes Overclocking-Potenzial bieten, einen Namen gemacht. Außerdem gehören zum Angebot von OCZ Lösungen für SLI-fähige Motherboards sowie Upgrade-Speichermodule für Server, Notebooks und PCs.

Preisverfall für Flash- speicher vorerst gestoppt

Neben PC- und Serverspeichermodulen stellen Flashspeicher das nächste Standbein von Chips and More dar. Deren ständiger Preisverfall scheint erst einmal gestoppt. Laut Alexander Laske, Einkaufsleiter von Chips and More, haben sich die Einkaufspreise für Flash-Chips in den vergangenen Wochen fast verdoppelt.

Das hören große Retail-Ketten, die in den vergangenen Monaten immer nur einen Weg der Preisentwicklung kannten - nämlich nach unten - , gar nicht gern. "Sie wollen erst einmal abwarten, wie sich die Preise weiter entwickeln, und warten mit ihrer Order", so Laske.

Doch das wird ihnen nichts nützen. Während Arbeitsspeicher in rauen Mengen zu günstigen Preisen erhältlich ist, sieht es mit Flash schlecht aus. Der Manager glaubt auch nicht daran, dass sich die Situation in den nächsten Wochen entspannen wird. "Wir werden uns daran gewöhnen müssen, wieder mit 512-MB-Sticks zum selben Preis wie vormals 1 GB vorliebzunehmen", glaubt Laske.

Für den mobilen Transport größerer Datenmengen hat Chips and More auch 2,5-Zoll-USB-Festplatten im Portfolio. "Mobile Festplatten sind ein gutes Geschäft", erklärt Gröpper, "sie laufen quasi von allein." Gerade Heimanwender sichern gern ihre Daten, wie beispielsweise Fotos und Sound-Dateien, gerne auf mobilen Festplatten, so der Manager. Und auf einer 80 GB großen Platte lassen sich viele Daten unterbringen.

Was noch fehlt im Angebot von Chips and More, sind stationäre externe Festplatten. Auch in diesem Segment sieht Gröpper ein großes Potenzial. "Kaum jemand schraubt heute noch seinen Rechner auf und baut eine größere Festplatte ein", sagt der Manager. Viel einfacher lässt sich eine externe Festplatte via USB an den PC anbinden. Damit steht wieder Speicherplatz ohne Ende zur Verfügung.

Und wem die Geschwindigkeit von USB nicht ausreicht, der entscheidet sich einfach für eine Festplatte mit externem SATA-Anschluss. Mit einem neuen Distributionsvertrag, den Gröpper vor kurzem mit Packard Bell geschlossen hat, stehen dem Unternehmen nun auch 3,5-Zoll-Harddisks zur Verfügung. Damit wollen die Freiburger in Kürze auch stationäre hochkapazitive 3,5-Zoll-Laufwerke unter dem eigenen Brand CnMemory anbieten.