Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

18.03.1977 - 

Didacta 77:

"Im Zeichen des Machbaren"

HANNOVER - Lehrmittelverlage und Schuleinrichtungsunternehmen beherrschten die Szenerie der diesjährigen Didacta in Hannover. "Die Reform- und Aufbruchsstimmung der früheren Jahre ist vorüber", erklärte Wolfgang Mann, Präsident des Deutschen Lehrmittelverbandes e. V. (DLV) in seiner Eröffnungsrede. "Die deutsche Bildungsindustrie wird von der unterrichtstechnologischen Euphorie der sechziger Jahre nachdrücklich Abstand gewinnen." Der programmierte Unterricht scheint tot zu sein. Computerunterstütztes Lernen gilt offensichtlich nicht mehr als Nürnberger Trichter und Ziel der deutschen Bildungspolitik: Am wenigsten frequentiert war Halle 22, in der Lehrgeräte, Sprachlabors und Lehrautomatensysteme ausgestellt waren, unter anderem von IBM, Sperry Univac und Nixdorf. Insgesamt waren rund 600 Aussteller aus 23 Ländern auf der Didacta 77, die unter dem Motto "Im Zeichen des Machbaren" stand. Das Publikum: Hauptsächlich Lehrer und Ausbilder, die gezielt nach Unterrichtsmaterial und -verbesserungsmitteln suchten. Nur ein Computer war umlagert: Das Dietz-System 621 auf dem Stand des niedersächsischen Kultusministers, mit dem die Schulsprachen Basic, Minima und Pascal demonstriert wurden. Dietz stemmt sich noch gegen den allgemeinen computerlosen Trend: Mit seiner Teilnahme an der Didacta möchte er "für die zukünftige Entwicklung" auf dem Ausbildungssektor Erfahrungen sammeln. hz