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09.11.2016 - 

Weltweiter Cisco Partner Summit 2016 in San Francisco

Im Zeichen von Multi- und Hybrid-Cloud

Alexander Roth leitet als Geschäftsführer die Geschicke und die Redaktion von Evernine. Der mit Prädikatsdiplom ausgestattete Volkswirt wechselte 2004 in die Medienbranche, wo er zuerst beim Wirtschafts- und Polittalksender Air America Radio in New York City in der Recherche tätig war und in einem weiteren Schritt, wieder zurück in Deutschland, eine zweijährige Festanstellung beim Computerzeitschriftenverlag IDG (u.a. PC Welt, Computerwoche, ChannelPartner) inklusive Volontariat absolvierte. Auch ein Besuch der Akademie der Bayerischen Presse (ABP) gehörte zu seiner Ausbildung. 2007 gründete der heute 36-jährige Münchner das Redaktionsbüro Alexander Roth, das er zwischen 2010 und 2011 in die Evernine GmbH umwandelte.

Um mit Partnern die digitale Transformation voranzutreiben, hat Cisco die zweite Hausmesse 2016 in San Francisco unter das Motto "Full Speed" gestellt. Der verstärkte Fokus auf Multi- und Hybrid-Cloud soll Systemhäusern vor allem neues Service-Geschäft einbringen.

Zur Einstimmung auf das Fiskaljahr 2017 und um zeitlich näher am Sales Kick-off zu sein, hat Cisco Anfang November 2016 nach San Francisco über 2.300 Partner zur zweiten weltweiten Partnerkonferenz eingeladen. In den Jahren davor lagen mitunter noch 18 Monate zwischen den Hausmessen. Mit "Full Speed" als Motto standen diesmal die Digitale Transformation und die entsprechenden Wachstumschancen für die Partner im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Das Fazit: Cisco setzt über allem auf stärkere Vernetzung, um Partnern zu helfen, von dem Trend zu hybriden Multi-Cloud-Umgebungen profitieren zu können. Im Fokus stehen Infrastruktur- und Cloud-Automation, Service-Management, Software und Subskriptionsmodelle sowie End-Point-Security. Für die Public Cloud setzt Cisco dabei immer noch ein robust wachsendes Portfolio von Partnern aus dem Bereich der Cloud and Managed Service Provider (CSP & MSP), die ebenso zunehmend die SaaS-Angebote vertreiben sollen.

Partnerschaft mit Cisco vorleben

In Zeiten der digitalen Transformation und der damit einhergehenden rapiden Veränderungen komme es Cisco umso mehr auf Vertrauen und starke Partnerschaften an, eröffnete CEO Chuck Robbins seine Keynote. "Partnerschaft zählt", mit diesen Worten unterstrich Robbins das stark ausgeprägte Partnerbekenntnis von Cisco, das aktuell nach eigenen Angaben über 90 Prozent seines Umsatzes via Partner erzielt.

Cisco-CEO Chuck Robbins: "In Zeiten der digitalen Transformation und der damit einhergehenden rapiden Veränderungen komme es uns umso mehr auf Vertrauen und starke Partnerschaften an."
Cisco-CEO Chuck Robbins: "In Zeiten der digitalen Transformation und der damit einhergehenden rapiden Veränderungen komme es uns umso mehr auf Vertrauen und starke Partnerschaften an."
Foto: Cisco

Weiter betonte der Manager, dass sein Haus klar auf die Hybrid Cloud setze, und künftig end-to-end künftig jeden Partner mit jeder Art von Geschäftsmodell rund um die Cloud ins Cloud-Business mitnehmen wolle. Locken sollen dabei vor allem neue Geschäftsmodelle in den Bereichen Service und Abonnements, etwa rund um die hauseigene Kollaborationslösung Spark. Dennoch will der Konzern auch das Hardware-Geschäft nicht außer Acht lassen. Ein Beispiel: statt wie bisher hohe Incentives für Cloud-Services auszuschütten, belohnt Cisco jetzt zudem auch Partner, die Router und Switches an Service-Provider verkaufen.

Neue Cloud-Anreize für Partner

Wie auf der Hausmesse deutlich wurde, setzt Cisco, um das Geschäft mit der Hybrid Cloud zu beschleunigen, verstärkt auf das Solution Incentive Program (SIP) sowie auf das bewährte Value Incentive Programm (VIP), das seit August 2016 für Data Center Partner nun auch zehn Prozent Preisnachlass auf ACI (Application Centric Infrastructure) und Cisco CloudCenter verspricht. Gleiches gilt auch für den Verkauf der Enterprise CloudSuite Cisco One. Dazu kommen gänzlich neue Lösungen und Geschäftsmodelle für Partner rund um das Internet-of-Things (IoT). Cisco sieht hier einen Wettbewerbsvorteil für sich: Da man selbst auch meist die Netzwerk-Infrastruktur bereitstelle, würden die Cisco-eigenen IoT-Lösungen besonders sicher laufen, was wiederum der Markt sehr schätze.

Unter dem Strich betreffen Ciscos strategische Säulen rund um die Cloud namentlich nun die Lösungsbereiche Cloud Infrastructure Solutions, Collaboration, Security, Service Provider Solutions, Networking und IoT. Klar macht Cisco auch: Das Geschäft soll nun vor allem in Richtung Services rund um diese Lösung gehen.

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Channel meets Cloud, 16. Februar 2017

Systemhäuser müssen Cloud-fähig werden und ihren Kunden die passenden Lösungen anbieten. Bei Channel meets Cloud am 16. Februar 2017 in München zeigen Service Provider wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.

Lesen Sie auf Seite 2: Warum der Service-Anteil am Gesamtumsatz von Cisco so gering ist