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13.11.1987 - 

Die Schweiz will sich in der High-Tech profilieren:

Imagepflege auf der Industriemesse

ZÜRICH (CWS) - Zur Verstärkung des Internationalen Marketing für technologische Entwicklungen will die Schweiz 1988 erstmals mit zehn Projekten an der Sonderschau "Innovationsmarkt Forschung und Entwicklung" der Industriemesse in Hannover teilnehmen.

Unter dem Stichwort "Technologiestandort Schweiz" ist jetzt zu diesem Behuf ein Wettbewerb ausgeschrieben worden. "Heute", weiß Regierungsrat Werner Spitteler, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Basel-Land, "präsentiert sich unser Land auf dem internationalen Parkett kaum als High-Tech-Nation."

Das soll nun schleunigst anders werden. Die Initiative zur Marketing-Offensive haben die Wirtschaftsförderer der nordwestschweizerischen Kantone Solothurn, Basel-Land und Thurgau ergriffen. Doch steht es auch anderen Kantonen frei, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Ausdrücklich wird festgehalten, daß sich an diesem Wettbewerb Personen aus der ganzen Schweiz beteiligen können.

Eine 14köpfige Jury, die aus Vertretern der drei erwähnten Kantone sowie der Wirtschaft und der Hochschulen zusammengesetzt ist, wird unter dem Präsidium von Nicolas G. Hayek die zehn Projekte auswählen. Die Gesamtkosten von etwa 250 000 Franken werden von Sponsoren übernommen.

Hayek erwähnte bei der Präsentation des Projektes in Zürich unter anderem folgende Beurteilungskriterien: Originalität, Kreativität, Technologiestand, Wettbewerbs-, Wissens- und Anwendungsvorsprung, Marktchancen, gesamtgesellschaftliche Relevanz und Kooperation Hochschule/Wirtschaft. Teilnahmeberechtigt sind alle schweizerischen Hochschulen, technischen Lehranstalten, Forschungsinstitutionen sowie schweizerische Unternehmen und Privatpersonen.

"Zwischen Entwicklung, Lancierung und Vermarktung verlieren wir manchmal zuviel Zeit", erklärte Hayek. Die Gruppe Technologiestandort Schweiz will deshalb mit dem Hannover-Projekt Schweizer Innovatoren, die neue Produkte und Technologien entwickelt haben, "pragmatisch helfen, diese einem größeren Publikum vorzustellen und damit ihre Lancierung auf den Weltmärkten ermöglichen". Ziel: die "raschestmögliche" Vermarktung der Innovationen.