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29.04.1988

Immer Ärger mit Hans-Olaf

Trauerwein - um das mal ganz klar zu sagen - glaubt nicht an Wunder. Von Software-Projekten erwartet er also gar nicht, daß sie jemals abgeschlossen werden. Daß die Beziehung zu den Endbenutzern gestört ist, erkennen kluge DV-Chefs am Anwendungsstau. Das Stimmungstief kann nur dadurch stabilisiert werden, daß Immer mehr Hardware installiert wird.

Für das Schlechtwettermachen waren stets wir DV-Chefs zuständig. Natürlich mochte uns niemand. Aber wir wurden wenigstens von den DV-Herstellern respektiert. Nie hörten wir von ihnen böse Worte wie Hardware-Krise, Portabilität, Anwendungs-Management und Wlrtschaftlichkeit. Wir sorgten einfach dafür, daß der VB zu seiner Incentive-Reise kam.

Heute versuchen die Hersteller, den Anwendern zu gefallen. Allein die Tatsache, daß IBM-Chef Hans-Olaf Henkel neuerdings den Almosen-Charakter des Hardware-Geschäftes betont, hat das "Problembewußtsein der Anwender" in Mode gebracht.

Dabei weiß Henkel, daß es allein die Probleme der Kunden sind, die nicht zu den IBM-Lösungen passen. Aber vielleicht ist ja das SoftwareGeschäft für den Hardseller IBM gerade deshalb so profltabel.

Information Resources Manager