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16.05.2003 - 

IT in der Prozessindustrie/Kommentar

Immer in Bewegung

Helga Biesel Redakteurin CW

In den Industrien, die sich unter dem Begriff Prozessindustrie versammeln, Pharma-, Lebensmittel- und chemische Industrie, ist man sich aus historischen, aber auch technischen Gründen der Bedeutung methodischer und präziser Herstellungs- und Geschäftsprozesse bewusst. Kontinuierliche Optimierung war hier schon immer selbstverständlich, weshalb sich diese erfolgreichen Branchen offenbar auch in Sachen IT leicht damit tun, an der Spitze der Entwicklung zu bleiben.

Dezentralisierte Produktionsanlagen und Forschungszentren sowie internationale Beschaffung und Distribution prägen die Unternehmensstrukturen, so dass E-Business - speziell E-Procurement - bereits vor Jahren auf der Tagesordnung der Großunternehmen stand. Trotzdem geht es darum, die Geschäftsprozesse auch heute noch bezüglich Durchlaufzeit und Automatisierung weiter zu steigern. Prozessintegration bringt heute die entscheidenden Wettbewerbsvorteile (Seite 38).

Werkzeuge für die horizontale Integration wie Customer-Relationship-Management und Supply-Chain-Management binden Lieferanten und Kunden in die Geschäftsprozesse ein; Unternehmensportale treiben die vertikale Integration voran; mobile Kommunikation mittels Handy, Notebook oder PDA macht, angebunden an herkömmliche ERP-Systeme, die Prozesse um einiges einfacher und schneller; Product-Lifecycle-Management muss gerade in dieser Industrie häufig speziell zugeschnitten werden. Kaum eine Branche hat so viele Daten zu managen (Seite 40).

Doch nicht allein die Fülle der Daten und die Dynamik der Prozesse fordern anwendungsspezifische Verfahren, auch die hohen Sicherheitsanforderungen an Produktentwicklung und Produktion zwingen zu speziellen Entwicklungen (Seite 42). Das und technologische Sprünge wie beispielsweise die Gentechnik sorgen dafür, dass IT in der Prozessindustrie nicht langweilig wird.