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14.08.2006

Immer mehr geht raus

Entwicklungsaufgaben werden zunehmend offshore erledigt.

Westliche Firmen lagern die Produkt- und Komponenten- sowie die Produktions- und Prozessentwicklung zunehmend in Niedriglohnländer aus: Den Beratern von Booz Allen Hamilton zufolge liegt das Offshore-Volumen im Bereich Forschung und Entwicklung derzeit bei zehn bis 15 Milliarden Dollar. Bis 2020 soll es auf 150 bis 225 Milliarden Dollar anwachsen.

Wichtigstes Motiv ist nach wie vor Kostensenkung. Doch auch der Mangel an Ingenieuren in Westeuropa nützt den Offshore-Regionen. So können in Deutschland derzeit rund 18000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden. Weitere Vorteile sind die Verkürzung der Entwicklungszeiten von Produkten sowie die Erschließung neuer Märkte.

Durch das Offshoring von Forschung und Entwicklung fließen derzeit rund 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr nach Indien. 2020 könnten es mehr als 60 Milliarden Dollar sein. Allerdings läuft China dem Subkontinent zunehmend den Rang ab: In einer Umfrage der Berater erklärte fast die Hälfte (46 Prozent) der 186 befragten Unternehmen aus 19 Ländern, nach China expandieren zu wollen. Nur 26 Prozent bevorzugen Indien. Der Rest verteilt sich auf Lateinamerika und Osteuropa. (sp)