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E-Mails und mehr im Gratisfach

Immer und überall Post dank Web-Mail

10.08.2001
MÜNCHEN (CW) - Web-basierte E-Mail-Dienste machen ortsunabhängig: Nutzer von Web-gestützten E-Mail-Diensten können ihre elektronische Post ohne den heimischen PC, den Arbeitsplatz und frei vom Zugangs-Provider versenden.

Der Zugriff auf die eigene Korrespondenz außerhalb des Büros oder der eigenen vier Wände ist oft nicht einfach: Firmenadressen sind von fremden Computern oder aus dem Ausland meist nicht abfragbar, weil Firewalls den Zugriff verhindern. Und auch der private Account beim Online-Dienst ist von fremden PCs nur schwer erreichbar. Wer aus dem Internet-Cafe im Urlaubsland an sein Postfach will, muss zuallererst das E-Mail-Programm auf dem Rechner für einen Zugriff auf den Mail-Server des eigenen Online-Dienstes in Deutschland umkonfigurieren - und das ist auf öffentlich zugänglichen Rechnern meist unmög-lich. Abhilfe bieten Web-basierte E-Mail-Dienste. Sie bilden die komplette Funktionalität eines E-Mail-Programmes auf Web-Seiten nach. Vorteil: Anstatt über eigene Mail-Software wie Outlook, Eudora oder Lotus Notes ist das Postfach über jeden Browser erreichbar und kann deshalb weltweit von jedem Internet-PC genutzt werden - ohne Eingriff in dessen Konfiguration. Auch das automatische Abrufen der Mail vom eigenen Account beim Online-Dienst ist fast immer möglich. Und Adressbücher, die hier eingerichtet und aktualisiert werden, stehen an jedem Ort der Welt zur Verfügung, weil sie nicht auf dem lokalen PC, sondern auf dem Server des Dienstanbieters gespeichert sind.

Aber was auf Reisen vorteilhaft ist - der Zugriff über den Brow-ser -, erweist sich am eigenen PC eher als hinderlich, weil bei Web-basierten Systemen die Korrespondenz zwangsweise online erledigt werden muss. Deswegen bieten die meisten Dienste zusätzlich einen SMTP- und POP-3-Zugang: Das eigene E-Mail-Programm kann damit auf das Web-Postfach genau wie auf den Mail-Account beim Online-Dienst zugreifen.

Viele Anbieter stellen zudem kostenlos Funktionen zur Verfügung. Das Spektrum reicht dabei vom Anlegen eigener Ordner, dem Abfragen weiterer Mail-Accounts, SMTP und POP-3-Zugang, Mailing-Listen, Spam-Filter und Autoresponder über WAP-Dienste, den Versand und Empfang von SMS und Faxnachrichten bis hin zum Anrufbeantworter. Möglich ist beispielsweise auch der Anruf einer persönlichen Telefonnummer, unter der dann eine digitale Stimme die gewünschten Informationen, sei es Adresse, Termin oder E-Mail, vorliest. Ebenso lassen sich E-Mails an andere Personen weiterleiten oder beantworten.

Wer Wert auf Sicherheit legt, sollte sich den ausgewählten Dienst genauer anschauen: Freemail von Web.de beispielsweise verschlüsselt sowohl die Verbindung zum Browser als auch die E-Mails selbst. Yahoo, Firemail oder Daybyday bieten lediglich eine SSL-Verbindung zum Browser. Andere offerieren überhaupt keine Sicherheitsfunktionen in diesem Bereich. Und einen Virenscan nehmen bislang nur zwei Dienste vor: Freemail und Microsofts Hotmail.

Linkswww.freemail.de

www.mail.yahoo.de

www.hotmail.de

www.gmx.de

www.epost.de

www.daybyday.de

www.nexgo.de

www.smartvia.at

www.tomorrowmail.de