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14.01.1977 - 

"Computerfile" statt Kleinanzeigen:

Immobiliengeschäft per Terminal

LONDON - Nur noch die Hälfte an Maklerprovision werden die Kunden bezahlen, wenn die Immobiliengeschäfte in England - genauer gesagt in den Grafschaften East Hampshire und West Sussex - zukünftig mit Hilfe eines neuen computergestützten Vermittlungssystems abgewickelt werden.

Der Initiator dieses Projektes, Bill Gregory, bislang Unternehmensberater für Zeitungen und Verlage, schickt sich an, mit dem "Computerfile" genannten System den Lokalzeitungen das angestammte Kleinanzeigengeschäft wegzuschnappen. In entsprechenden Präsentationsbüros sollen Terminals stehen, -die - an ein Rechner angeschlossen - den; Kunde die jeweilige Marktlage und das derzeitige Angebot ausdrucken.

Bill Gregorys Konkurrenz reagierte "sauer": Anzeigen, in denen das Projekt angekündigt werden sollte, wurden von den unmittelbar betroffenen Lokalzeitungen nicht angenommen. Gregorys Reaktion; Er plant die Herausgabe einer Zeitung mit Schwerpunkt auf Grundstücksinformationen. Daß er den Regionalzeitungen mit seinem Vorhaben empfindlich weh tun kann, ist Bill Gregory klar. Seine Antwort auf derartige Einwände: "Die Zeitungsverlage sollten an die Zukunft denken und sich an dem Computer-Informationssystem beteiligen, anstatt es zu bekämpfen."

Gregory denkt schon weiter: Wenn sich das Geschäft mit den "Computer-Immobilien" gut anläßt, soll noch ein entsprechender Service für Gebrauchtwagen aufgebaut werden.