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20.02.1987

In Braunschweig ist bei der Toshiba Semiconductor GmbH die Produktion von Megabit-Dram-Chips angelaufen. 100 000 Stück sollen monatlich produziert werden. Über die Netto-Ausbeute im Verhältnis zum Ausschuß ist noch nichts bekannt. Aus Japan wird gemelde

In Braunschweig ist bei der Toshiba Semiconductor GmbH die Produktion von Megabit-Dram-Chips angelaufen. 100 000 Stück sollen monatlich produziert werden. Über die Netto-Ausbeute im Verhältnis zum Ausschuß ist noch nichts bekannt. Aus Japan wird gemeldet, daß dort jetzt auch Matsushita/Panasonic die Fertigung dieses Chip-Typs aufgenommen hat.

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Die Kooperation von DEC und Ericsson zeigt erste Konturen: Ende des Jahres sollen gemeinsam entwickelte Produkte für den Bankenmarkt - ein spezieller PC und ein Bankomat - vorgestellt werden. Zur Zeit arbeiten die Techniker noch an der Integration der Geräte und der Software beider Hersteller über Ethernet.

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In England produziert Epson demnächst Drucker für den europäischen Markt. Neben der offiziellen Begründung, man verlagere die Fertigung wegen des teuren Yen in die EG, gibt ein anderes, vielleicht treffenderes Argument: Die europäischen Konkurrenten verlangen von der EG-Kommission Anti-Dumping-Zölle auf japanische Drucker. In der Nähe von London leaste das zum Seiko-Konzern gehörende DV-Unternehmen jetzt eine Fabrik, die schon bald monatlich 8000 Geräte ausstoßen soll Anfang 1988 wollen die Euro-Japaner in einem eigenen Werk in Telford die Produktion auf 3 0000 Stück hochfahren.

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Die europäischen Candle-Umsätze wachsen noch schnell. Von 10,5 Millionen Dollar im Vorjahr stiegen die Einnahmen 1986 auf 16,1 Millionen Dollar. Auf die deutsche Candle GmbH entfielen 6,25 (5,4) Millionen Dollar; zum jeweiligen D-Mark-Kurs entspricht dies einem effektiven Rückgang von 15,1 auf 13,4 Millionen Mark.

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Ballast abwerfen will Fred Wang, Chef des gleichnamigen DV-Herstellers. Um den Auftragseingang, mit dem er unzufrieden ist, wieder voranzubringen, plant Wang, sich auf "eine Reihe von Schlüsselmärkten zu konzentrieren". Dazu gehören in den USA die Bereiche Finanzdienstleistungen, Rechtswesen und Gastronomie.

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Das Jahr des Kunden ist 1987 für IBM. Daß diese Parole nicht nur eine Parole ist, versuchte Big Blue 200 wichtigen amerikanischen Anwendern in Orlando/Florida zu verdeutlichen. Chauffeure holten die Kunden vom Airport ab, Kost und Logis waren frei. Daß sie dennoch nicht zum Vergnügen in die Nähe von Disneyworld eingeladen waren, erfuhren die Anwender aus der IBM-Empfehlung, sie sollten besser ihre Golf- und Tennisschläger zu Haus lassen.

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Einer Übernahme durch die Novell Inc. steuert der Pcox-Anbieter CXI Inc., Palo Alto, entgegen. Die in Provo/Utah ansässige Novell, die LAN-Produkten herstellt, bot den Teilhabern der CXI eigene Aktien im Wert von 32 Millionen Dollar an. Pcox ist eine Produktreihe von Mikro-Mainframe-Links für die IBM-Schrägstrich- und die 3270- Welt.

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Ein Kundenschulungszentrum für die Bereiche Electronic Publishing, Multifunktionale Workstations/ Netzwerke und Künstliche Intelligenz hat die Rank Xerox GmbH in Düsseldorf-Heerdt eröffnet.

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Volkswagen of America kann sich jetzt einen Käufer für Pertec aussuchen. Interesse an der letzten DV-Tochter, die noch zu VW gehört, meldeten nach Berichten aus den USA unter anderem General Automation und McDonnell-Douglas an. Die besten Chancen, den Anbieter von 68000er-Unix-Hardware zu übernehmen, hat aber offenbar die Point 4 Data Corp.

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Mehr PCs als IBM verkaufte die Amstrad Plc. im Dezember an britische Computerhändler. Allerdings verzerrt diese Angabe der britischen Marktforscherfirma Romtec die Realität: Zwar kam der Schneider-PC-Lieferant auf 26 Prozent - ein Prozent mehr als Big Blue. Aber die Zahl gibt nicht den Endkunden-Marktanteil wieder. Verzögerte Sammel-Auslieferungen nach dem Beheben technischer Mängel können eben Statistiken verfälschen. Fürs ganze Jahr 1986 kommt Amstrad auf magere neun Prozent Marktanteil - gegenüber 38 Prozent IBM.

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Wohin es für den Endanwender geht in dieser unserer (amerikanischen) DV-Welt, will die Cullinet Software Inc. auf einem Kongreß vom 8. bis zum 10. März in Dallas ergründen. Zwischen Vorträgen von Cullinet-Managern kommen Dozenten von der Harvard Business School der MIT Sloan School of Management und der Carnegie Mellon University zu Wort. Sie wollen sich über die Rolle des Menschen im DV-Zeitalter, Artificial Intelligence und die Zukunft des "End User Computing" auslassen.

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Die Computer and Business Equipment Manufactures Association (CBEMA) prognostiziert für 1987 zweistellige Umsatzzuwachsraten bei Software und Computer-Serviceleistungen in den USA. Laut CBEMA haben die Umsätze in diesem Marktsegment im Vorjahr einen Wert von 40,7 Milliarden Dollar erreicht; das entspricht einer Steigerung von 10,5 Prozent gegenüber 1985. Heuer rechnet der Verband sogar mit einer leichten Beschleunigung des Wachstums auf etwa elf bis zwölf Prozent.

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Besonders bei Banken und Behörden in der Bundesrepublik kam Mannesmann-Kienzle 1986 gut an. In diesen Sparten legte das Schwenninger Unternehmen 40 beziehungsweise 29 Prozent an Umsatz zu. Der Gesamtumsatz wuchs aber nur um vier Prozent auf 1,4 Milliarden Mark. Hauptgrund für die geringe Steigerung ist der 54prozentige Exportanteil; hier fraß der hohe Umrechnungskurs der Mark gegenüber anderen Währungen einen Großteil der Zuwächse auf.