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08.08.2003 - 

IT im Handel/Kommentar

In der Krise investieren und profitieren

Helga Biesel Redakteurin CW

Obwohl die Käufer derzeit jeden Cent zweimal umdrehen, geht es manchen Handelsunternehmen - Stichwort Discounter - im Großen und Ganzen recht gut. Besonders die eingeführten, überregionalen Ketten erstaunen mit erfreulichen Umsätzen. Offensichtlich verstehen gerade sie es, Sortiment, Preise und Werbung so kundenorientiert zu gestalten, dass ihnen die Krise nicht viel anhaben kann oder sie gar davon profitieren. Wie das?

Der Handel, wenn er denn bis heute überlebt hat, investiert verhalten, aber kontinuierlich in IT. Von strategischer Bedeutung waren und sind alle Projekte, die schnelle Rationalisierungseffekte bringen - zum Beispiel die vertikale Integration der Geschäftsprozesse, also von der Filiale bis zum Lieferanten. Kurzfristig sollten deshalb vor allem die interne Warenwirtschaft und die Prozesse in der Supply Chain verbessert werden.

Bei den meisten Unternehmen des Handels gibt es deshalb einen großen Nachholbedarf, der sich zum einen auf Warenwirtschaftssysteme erstreckt, zum anderen auf intelligente Kassensysteme, die mit den neuen Anforderungen von Kundenbindungsprogrammen Schritt halten können (Seite 36). So verwundert es nicht, dass sich die einst für Informatikabsolventen und DV-Profis wenig attraktiven Supermarkt- und Kaufhausketten zu ausgespochenen Vorzeigeläden in Sachen innovative IT gemausert haben. Ein moderater Zuwachs an IT-Stellen verdeutlicht diesen Trend (Seite 41).

Vor allem ausgefuchste Business-Intelligence-Konzepte und -Tools sind einzuführen oder zu entwickeln, um für das zentrale Management ein vertrauenswürdiges Berichtswesen auf die Beine zu stellen (Seite 40). Voraussetzung ist eine dauerhafte Anbindung der Filialen an die Zentralen beispielsweise über virtuelle private Netze.

Um neugierige Kunden, die allerneueste RFID-Technik testen wollen, muss indes noch geworben werden (Seite 34).