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13.02.1998 - 

Future-Proof-Programm soll Investitionsschutz bieten

In der Produktstrategie setzt Progress auf Corba und Java

"Unternehmen müssen sich wieder verstärkt selbst um ihre Anwendungsentwicklung kümmern", sagte Joe Alsop, Gründer und President von Progress. Standardsoftware a la SAP und Baan sei nicht die Zukunft, Unternehmen verspielten damit ihre Wettbewerbsvorteile.

Java und die Common-Object-Request-Broker-(Corba-)Technik bilden das Rückgrat der neuen Produktstrategie. Es ist geplant, das Datenbankentwicklung-Tool "Progress 8.2" und "Webspeed 2.1", ein Werkzeug für Entwicklung unternehmensweiter Internet- und Intranet-Anwendungen, die derzeit noch getrennt angeboten werden, stärker zu integrieren.

In der zweiten Jahreshälfte sollen unter dem Codenamen "Skywalker" die Versionen 9.0 und 3.0 zum "Open Appserver" verschmelzen. Damit lassen sich unabhängig von der Datenbank und der Benutzerschnittstelle mehrstufige Anwendungen entwickeln. Zunächst wird das Distributed Component Object Model (DCOM) von Microsoft mit entsprechenden Active-X-Controls unterstützt. Ab Anfang 1999 sollen Corba- sowie Java-Services verfügbar sein. Bestehende Anwendungen können auf die Universal Application Architecture (UAA) von Progress migriert werden. Mittels dieser sollen sich Geschäftslösungen aus Komponenten aufbauen lassen, die auf unterschiedlichen Plattformen und Netzwerken lauffähig sind

Für Anwender, die heute schon Java-basierte Geschäftsanwendungen entwickeln möchten, bietet Progress mit "Apptivity" ein entsprechendes Werkzeug an. Mit einer neuen Version, Codename "Vail", soll die Zusammenarbeit von Projektteams verbessert werden. Zudem können HTML-, Javabeans- und Corba-Plattformen verwendet werden. Vail soll ab dem zweiten Quartal 1998 bereitstehen. Zum Debugging und Monitoring verteilter Internet-Anwendungen stellt der Produktbereich Internet Software Quality Products (ISQP) in diesem Jahr "Protospeed" vor. Damit soll sich die Qualität von Anwendungen verbessern lassen.

Progress verfügt über rund 2300 Entwicklungspartner, davon über 200 in Deutschland. Zielgruppe für die Tools sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 100 und 500 Millionen Dollar.