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28.08.1998 - 

Erhebung des Direktmarketing Verbands

In Deutschland entstehen 1998 30000 Telefon-Service-Jobs

Der DDV, in dem rund 200 Unternehmen mit eigenem Call-Center und externe Dienstleister organisiert sind, hat für die Studie drei Monate lang 1500 Stellenanzeigen in bundesdeutschen Tageszeitungen ausgewertet. Nach Angaben des Verbands entstehen dieses Jahr schätzungsweise 30000 neue Jobs. Die Arbeitsplätze in Call-Centern sind zu je 50 Prozent Voll- und Teilzeitstellen. Bis Ende des Jahres 2000 rechnet der DDV mit insgesamt 80000 neuen Arbeitsplätzen in der Branche. Besonders gesucht sind Mitarbeiter aus den Bereichen Telekommunikation und DV. In Nordrhein-Westfalen und Hessen werden die meisten Call-Center-Mitarbeiter gebraucht.

Als bekannteste Einsatzmöglichkeiten von Anrufzentren gelten bisher die telefonische Bestellannahme und Beratung im Versandhandel sowie die Betreuung der Kunden von Direktbanken und Softwareherstellern über eine Hotline. Verstärkt auf den Kundenservice per Telefon setzen nun auch die neuen Telekommunikationsgesellschaften, Express- und Online-Dienste sowie kommunale Versorgungsunternehmen im Zuge der Öffnung des Energiemarktes Anfang des kommenden Jahres. Damit tragen sie wesentlich zum Wachstum bei.

Etwas ungünstiger als der DDV schätzt die Unternehmensberatung Booz, Allen und Hamilton den Arbeitsmarkt ein: Bis zum Jahr 2001 sieht sie ein Potential von weiteren 55000 Arbeitsplätzen. Die Berater nahmen im Auftrag des Forschungsministeriums erstmals den Multimedia-Markt in den G7-Staaten und Rußland unter die Lupe, einschließlich Call-Centern. Eine explosive Entwicklung sagt die Beratungsfirma insbesondere für Online-Dienste in Deutschland voraus.