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16.04.1999 - 

Marktforscher sind optimistisch:

In fünf Jahren ist die Übertragung von Sprache via IP ausgereift

TORONTO (IDG) - Die Vermittlung von Gesprächen über IP-basierte Netze wird in fünf Jahren den Durchbruch schaffen. Diese optimistische Einschätzung vertreten die Marktforscher der Feldmann Communications Inc. in ihrer Studie "Voice over IP 1999".

Die Studie zum Thema Voice over IP begründete Paul Feldmann, Chef des Marktforschungsunternehmens, mit folgendem Argument: "Die Branche spricht über Voice over IP, als ob die Anwendung vor der Tür stünde. Wir wollten herausfinden, wie weit der Weg bis zur Tür ist." Dazu befragten die Feldmann-Mitarbeiter 124 Geschäftsführer, Analysten und Manager aus dem IT-Umfeld. 96 Prozent dieser Gruppe gaben zu Protokoll, einer qualititativ ausgereiften Übertragung von Gesprächen via Datennetze stehe eine große Zukunft bevor.

Die Befragten nannten auch konkretere Zeiträume: 83 Prozent von ihnen glauben, daß Voice over IP in den nächsten fünf Jahren auf breiter Basis genutzt wird. Bereits in den kommenden zwei Jahren sehen 20 Prozent der Manager einen deutlichen Schwenk zur Anwendung dieser Technik. So könnten bereits kurz- und mittelfristig 15 bis 20 Prozent des Sprachverkehrs über Datenleitungen fließen. Es wurden aber auch einige Barrieren angesprochen. Die Bedenken betrafen vornehmlich die Qualität der Technik, an der 61 von 100 Antwortenden zweifelten. Mangelnde Dienstequalität und Funktionalität waren weitere Kritikpunkte.

Die ersten US-Anwender haben bereits Erfahrung mit der Sprachübertragung via IP-Netz. Sie teilen die Vorbehalte nicht, sondern können Positives melden. "Die Mitarbeiter haben keine Einbußen bei der Qualität feststellen können", berichtet Rick Lett, der als Berater für einen Kunden Voice-over-IP installierte. Probleme habe es allenfalls bei der Koordinierung der Aufgaben der beteiligten Carrier und Netzanbieter gegeben.