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01.10.1982

In Genf: Außer Spesen nichts gewesen

GENF (sg) - Messen und Ausstellungen - und darin machte auch die diesjährige büfa (13. bis 17. September) mit dem für Schweizer Verhältnisse extremen Standort Genf keine Ausnahme - werden je häufiger sie stattfinden, um so mehr zum Tummelplatz von nur Neugierigen. Diese Neugier alleine machte aber keinen Umsatz auf der diesjährigen Büro-Fachausstellung.

Einzig der Messe-Veranstalter freute sich über die Besucherzahlen, die indes wenig aussagen. Vor diesem fadenscheinigen Hintergrund kann die grundsätzliche Frage, ob es nicht überhaupt inzwischen in der Schweiz, wo die büfa bereits die zweite Veranstaltung dieser Art in diesem Jahr war, zu viele Messen mit Schwerpunktthema EDV, Text- und Informationsverarbeitung gibt, nicht weiter erstaunen. Zumal mittlerweile selbst jene Besucher, die sich über den allgemeinen Entwicklungstrend zu informieren vorhaben, bei den immer kürzer werdenden Messe-Abständen kaum noch auf ihre Rechnung kommen dürften. Denn so schnell, daß alle halbe Jahre grundlegende Neuigkeiten vorgestellt werden könnten, ist nicht einmal die EDV-Branche. Die büfa '82 mit ihren wenigen Höhepunkten hat dies in aller Deutlichkeit gezeigt.

Wenn man dann nach bedenkt, daß die großen international bestellten Messen im benachbarten Ausland, zum Beispiel In Hannover, München und Paris, viele Schweizer zu ihren treuesten und interessiertesten Besuchern zählen, bekommt man vollends das Gefühl, daß in Sachen EDV-Fachmesse des Guten ein wenig zuviel geschieht. Dazu kommt noch das entscheidende Moment der Wirtschaftlichkeit für Aussteller und Besucher, das in den wenigsten Fällen stichhaltig ist.

Ansonsten es wohl beim Ausspruch "Außer Spesen nicht gewesen!" bleiben dürfte.