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05.07.1996 - 

Markt hat sich 1995 insgesamt verdoppelt

In Sachen Multimedia ist Apple auch 1995 Spitze

Diese Angaben sind allerdings relativ. Ein Wachstum in den USA von 35 Prozent ist durchaus stattlich und fällt nur deshalb vergleichsweise moderat aus, weil in Asien, insbesondere der pazifischen Region, der Handel mit Multimedia-tauglichen Rechnern exorbitant anwuchs: um 391 Prozent schossen die Käufe 1995 im Vergleich zum Vorjahr in die Höhe. Auch Europa legte 1995 mit einer Steigerung von 144 Prozent gegenüber 1994 erheblich zu. Insgesamt wuchs der Markt von 10,3 (1994) auf 20,8 Millionen (1995) verkaufte Einheiten.

Dataquests Definition eines Multimedia-PCs ist allerdings insofern etwas kritisch zu betrachten, als unter dieser Norm mittlerweile fast jeder Rechner zu rubrizieren ist: Als Prozessor erwarten die Analysten mindestens eine 68020-CISC-CPU von Motorola, wahlweise einen Intel-Chip ab der 80386-Generation oder eine Power-PC-RISC-Variante. Die Prozessoren müssen eine Taktrate von mindestens 25 Megahertz aufweisen.

Der Arbeitsspeicher darf 5 MB, die Festplattengröße 80 MB nicht unterschreiten. Außerdem müssen die Maschinen 8-Bit-Monochrom- oder Farbtiefe unterstützen. Ein komplettes Multimedia-System besitzt zudem ein CD-ROM-Laufwerk.

Mit einem solchermaßen ausgestatteten PC kann man allerdings heutzutage fast keinen Käufer mehr in einen Laden locken. Lediglich die geforderte mindestens 8-Bit-Audio-Unterstützung, also eine eher schmalbrüstige Audiokarte, kann als noch nicht allgemein verbreitete Zusatzkomponente in einem PC gelten.

Dataquest macht in seiner Untersuchung mit Apple einen Spitzenreiter aus, der seine Position 1995 im Vergleich zu 1994 noch ausgebaut hat. Mit 18,4 Prozent Marktanteil liegt die seit geraumer Zeit nicht gerade mit Streicheleinheiten verwöhnte Apfel-Company vor Packard Bell (PB), das 14,4 Prozent vom Kuchen für sich vereinnahmte. Apple verkaufte mit 3,9 Millionen abgesetzten Rechnern fast eine Million Einheiten mehr als PB (vgl. Grafik). Es folgen Compaq (9,3 Prozent), IBM (7,4 Prozent) und NEC (7,0 Prozent). Insgesamt wuchs der weltweite Markt der Multimedia-PCs von rund 10,3 auf knapp 21 Millionen Stück.