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25.09.1987

In Singapur hat die Nixdorf AG jetzt eine eigene Produktionsstätte. In den ersten Bauabschnitt, der jetzt fertiggestellt wurde, investierte das deutsche Unternehmen 55 Millionen Mark. Bisher hatte die asiatische Nixdorf-Niederlassung in angemieteten Räu

In Singapur hat die Nixdorf AG jetzt eine eigene Produktionsstätte. In den ersten Bauabschnitt, der jetzt fertiggestellt wurde, investierte das deutsche Unternehmen 55 Millionen Mark. Bisher hatte die asiatische Nixdorf-Niederlassung in angemieteten Räumen Bauteile für die Endmontage in Paderborn gefertigt. Künftig sollen in Singapur komplette Datenkassensysteme vom Band laufen. Auch der Bau eines Software-Entwicklungszentrums ist geplant. Das Unternehmen will nach Angaben eines Sprechers mit dem neuen Werk nicht Teile der Produktion in ein Niedriglohnland verlagern, sondern von diesem Standort aus südostasiatische Kunden beliefern.

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In Köln will McDonnell Douglas, der amerikanische Luftfahrt- und DV-Konzern, ein "europäisches Technologiezentrum für Robotics" errichten. Als Kooperationspartner ist die Technische Hochschule in Aachen im Gespräch.

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National Semiconductor hat im ersten Geschäftsquartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach einem Verlust von 1,4 Millionen Dollar in der vergleichbaren Vorjahreszeit verdiente das Halbleiterunternehmen jetzt 13 Millionen Dollar nach Steuern.

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Die IBM Japan Ltd. wird Mehrheitsaktionär der Computer Systems Leasing Ltd., Tokio. Die Morgan Guaranty Interfunding International Corp. verkauft ihren 29prozentigen Anteil teils an die IBM; teils an den derzeitigen dritten Gesellschafter, d e Orient Leasing Co., die künftig 43,3 Prozent halten wird. Das Gemeinschaftsunternehmen erzielte 1386 einen Umsatz von 100 Milliarden Yen.

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Die US-Leasing-Gruppe CSI Continental Information Systems Corp. bekommt unerwartete Konkurrenz. Kurz nachdem CSI den Mitbewerber CMI Corp. gegen den Willen der Manager übernommen hatte, eröffnete der frühere CMI-Marketingchef Lloyd B. Marks eine neue Leasing-Gesellschaft. Mit dieser Encore International Inc. will er, unterstützt von einer Belegschaft, die in der Mehrzahl ebenfalls von CMI stammt, seine an CSI verlorenen Ex-Kunden wiedergewinnen.

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Die Cantor Software GmbH, Lich, übernimmt für das Softwarezentrum der Universität Halle/DDR den Vertrieb für deren Arbeitsergebnisse in der Bundesrepublik und Skandinavien. Bei dem Verfahren "Kolipop" handelt es sich um eine komplexe Erweiterung der linearen Optimierung. Anwendbar sind diese Verfahren in den Bereichen Produkt-, Prozeß- und Absatzplanung.

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Der französische. Konzern CGE trennt sich von seiner restlichen 35-Prozent-Beteiligung an der Telic-Alcatel; das ehemalige Tochterunternehmen wird demnächst voll zur Alcatel NV, Amsterdam, gehören. Um die Gesellschafteranteile konstant zu halten, hat der amerikanische Partner, die ITT Corp., einer Kapitalerhöhung zugestimmt. ITT investiert dafür 160 Millionen europäische Rechnungseinheiten (ECU) oder umgerechnet etwa 300 Millionen Mark.

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Computer Consoles Inc., amerikanischer Hersteller von Superminis und Kommunikationsprodukten, strukturiert seine Computer Products Division um. Der geplanten Sparmaßnahme fallen 100 Arbeitsplätze zum Opfer. Die Weiterentwicklung der "normalen" Minicomputer wird zugunsten der Superminis demnächst aufgegeben. Die Abteilung, die auch Büroautomations-Software entwickelt, wird dieses Jahr voraussichtlich 13 Millionen Dollar Verlust machen bei 60 Millionen Dollar Umsatz.

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Der US-Terminal-Hersteller Telex Corp. durchfährt zur Zeit an der New Yorker Börse eine Talsohle, Nachdem das Unternehmen infolge des Preisdrucks auf dem Markt seine Quartals-Gewinnprognose nach unten korrigiert hatte, rutschte der Kurs der Telex-Aktie von über 65 auf unter 52 Dollar.

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Zum erstenmal seit drei Jahren hat Ericsson in Deutschland wieder schwarze Zahlen vorzuweisen; um wieviel Profit es sich genau handelt, behält das Unternehmen indes lieber für sich. Der Umsatz im ersten Halbjahr 1987 wuchs um zehn Prozent auf 85 Millionen Mark. Von den Einnahmen der Ericsson Information Systems GmbH entfielen 90 Prozent auf Datensysteme und nur zehn Prozent auf Telefonprodukte. Die Produktsparten Zeiterfassung, Sprechanlagen und Personensuchanlagen wurden ausgegliedert.

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Grundigs House of Computers kommt nach einem langsamen Start jetzt in Fahrt: Nach der Eröffnung zweier weiterer PC-Geschäfte in Stuttgart und Regensburg hat die Franchise-Kette nun sechs Outlets in der Bundesrepublik. Bis Jahresende sind überdies Filialen in Essen, Berlin, Hamburg und Karlsruhe geplant.