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26.04.1991 - 

Zwölf neue Software- Technologiezentren sind geplant

Indische Softwerker verfehlen ihr Exportziel

MÜNCHEN (CW) - Die indische Software-Industrie hat es nicht geschafft die in sie gesetzten Exporthoffnungen zu erfüllen. Für den Zeitraum von Ende 1990 bis Anfang April 1991 betrug der Gesamtwert der Software-Ausfuhr nur etwa die Hälfte der erwarteten 400 Millionen Dollar. Als Reaktion steigert die indische Regierung ihr Engagement für Software-Technolgieparks.

Konkret investiert das Department of Electronic, das für den Aufbau der DV-Infrastruktur zuständig ist, vier Millionen Mark, um die Anzahl von bisher drei Software-Technologiezentren auf 15 zu erhöhen. Gleichzeitig unternimmt die Behörde Schritte gegen die Hauptschwäche der exportorientierten Software-Industrie Indiens, die sie in der geringen Übertragungsrate von 9,6 KBaud bei der Datenfernübertragung, ausgemacht hat. Künftig sollen Leitungen installiert werden, die eine Steigerung auf 64 KBaud erlauben.

Die indische Regierung erhofft sich von den Maßnahmen nicht nur eine Steigerung der Software-Ausfuhren, sondern auch die Ansiedlung ausländischer Betriebe. Als Anreiz dient dabei, daß Unternehmen, die sich in den Technologieparks ansiedeln, Hardware zollfrei importieren können. Außerhalb der Zentren dürfen diese Geräte allerdings nicht eingesetzt werden.