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29.06.1990 - 

Crompton-Greaves will nicht mit Webel teilen

Indisches Unternehmen konnte Nixdorf-Equipment produzieren

29.06.1990

NEU DELHI (IDG/CW) - Die künftige Siemens Nixdorf Informationssysteme AG wird sich in einem Produktions-Joint-venture mit dem indischen Elektronikhersteller Crompton-Greaves engagieren. Das meldet die indische COMPUTERWOCHE-Schwesterpublikation Computers and Communications.

Indische Beobachter erwarten, daß die Vereinbarung die Fertigung von Targon-Rechnern, Bankensystemen und POS-Systemen betreffen wird. Bereits vor 18 Monaten hatte Nixdorf eine gemeinsame Absichtserklärung mit Crompton-Greaves über die Produktion von Paderborner Hardware in Neu Delhi abgegeben. Nach Bekanntwerden der Siemens-Nixdorf-Fusion besuchten dann im Februar dieses Jahres Unternehmensvertreter aus Deutschland das indische Unternehmen; sie sollen sich weiterhin positiv über eine Produktionszusammenarbeit geäußert haben.

Nixdorf-Sprecherin Angelika Hodiamont betonte, vor dem endgültigen Zusammenschluß von Siemens und Nixdorf ließe sich keine Aussage in diesem Bereich treffen. Sie bestätigte gleichwohl, daß weiterhin Kontakte nach Indien bestanden.

Crompton-Greaves will eigenen Angaben zufolge nur auf den Deal eingehen, wenn das Unternehmen Exklusivrechte auf die Produktion von Nixdorf-Equipment in Indien erhält. Dieser Anspruch könnte das Joint-venture gefährden, denn nach Informationen aus indischen Industriekreisen unterhält Siemens-Nixdorf auch Kontakte zu der West Bengal Electronic Corp. (Webel).