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02.11.2004 - 

Analyse

Industrie intensiviert Outsourcing-Maßnahmen

Vor allem in produzierenden Unternehmen findet Outsourcing zunehmend Anklang. Im nächsten Jahr sollen laut einer Untersuchung von AMR Research die Ausgaben für Auslagerungsprojekte in Industrieunternehmen um 9,3 Prozent ansteigen. Die Firmen verfolgten das Ziel, ihre internen IT-Kosten einzudämmen, um mehr Geld für strategisch bedeutsame Kundenprojekte verfügbar zu haben. Dazu zählen vor allem Vorhaben in den Bereichen Produktinnovation, Kundenservice und Prozessketten-Optimierung.

Im Durchschnitt hätten die Industriekonzerne schon ein Viertel ihrer IT ausgelagert. Immerhin 53 Prozent wollten den Anteil weiter erhöhen, lediglich fünf Prozent planten, das Rad wieder zurückzudrehen. Die Marktforscher, die sich auf eine weltweit angelegte Umfrage unter 600 Unternehmen stützen, beobachten ebenfalls ein großes Interesse an Offshore-Projekten. Doppelt so groß wie in anderen Branchen sei die Bereitschaft, Arbeiten in Billiglohnländer zu verlagern.

"Ungeachtet des negativen Images, mit dem Outsourcing behaftet ist, steht fest: Produktionsunternehmen sind weiter darauf aus, die Kosten zu senken", beobachtet Fenella Scott, Analystin bei AMR Research und Autorin der Studie. Nach ihren Berechnungen werden 60 bis 80 Prozent der eingesparten Beträge in neue IT- und sonstige Projekte investiert. Dabei erhielten solche Vorhaben den Vorzug, die sich unmittelbar positiv auf das Unternehmensergebnis auswirkten.

Die Marktforscher erwarten, dass Kostensenkung in der IT ein vorrangiges Thema in Industrieunternehmen bleiben wird. Auch künftig würden Konsolidierungsanstrengungen unternommen, um die operativen Kosten zu reduzieren. Dort, wo die IT keine Kernkompetenzen berührt, werde von externen Dienstleistern zugekauft. (hv)