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09.03.1984 - 

Btx-Beschränkung durch die Post:

Industrie spricht von Bevormundung

WIEN (ab) - Mehrere hundert Millionen Schilling an Investitionen sind in Frage gestellt, weil die Post sowohl das Banking als auch das Bestellen von Waren via Btx verboten hat. Zu diesem Schluß kommt die Industriellenvereinigung.

Prof. Herbert Krejci, Generalsekretär der Vereinigung, weist vor allem darauf hin, daß Österreich das erste und einzige Land Europas sein werde, das mit einem bürokratischen Federstrich jede weitere Entwicklungsmöglichkeit beim Bildschirmtext verbaue. Dabei hatte Post-Generaldirektor Dr. Heinrich Übleis die vielfältigen Aspekte seines neuen Dienstes hochgelobt und damit gerade die Kreditwirtschaft und den Handel zu entsprechenden Investitionen animiert.

An die Adresse der Arbeiterkammer gerichtet, die dieses Verbot verlangt hat, sagte Prof. Krejci: "In den Benützervorschriften wird auch der Passus sein, daß kein kommerzieller Anbieter von Waren und Dienstleistungen mittels Btx zu günstigeren Preisen oder Konditionen offerieren darf als bei anderen Vertriebssystemen. Damit wird erstmals von einer Arbeitervertretung nach dem Höchstpreisprinzip gerufen."