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25.11.1994

Industrielle Spezialloesungen sind gefragt Konkurrenzdruck laesst Anbieter in Nischenmaerkte ausweichen

LONDON (CW) - Anwendungssoftware fuer PCs und kleine Systeme wird heute immer haeufiger an die Anforderungen vertikaler Maerkte angepasst. Hersteller gehen dazu ueber, ihre Produkte branchenspezifisch zu vermarkten - allen voran die IBM. Die Anbieter suchen Nischen, um dem wachsenden Konkurrenzdruck auf dem PC-Softwaremarkt auszuweichen.

Die Textverarbeitungssysteme Word und Wordperfect sind die am haeufigsten verkauften horizontalen Pakete, eng gefolgt von den Spreadsheets Lotus 1-2-3 und Excel. Dieser Markt fuer PC- Standardsoftware ist weitgehend verteilt; durch die Buendelstrategie der grossen Anbieter (MS-Office) faellt es konkurrierenden Herstellern immer schwerer, mit Einzelpaketen zu bestehen.

Die Konsequenz ist nach Untersuchungen des Londoner Marktforschungsunternehmens Datamonitor die Spezialisierung von Software-Unternehmen auf Branchen. Der relative Mangel an vertikalen Loesungen ermoegliche den Herstellern groessere Gewinnspannen.

Als besonders dankbar erweist sich den Analysten zufolge aus Sicht der Branche das Geschaeft mit Industrieunternehmen, die knapp 40 Prozent des europaeischen Marktes fuer vertikale Softwareloesungen ausmachen. An zweiter Stelle liegt mit einem Anteil von 22 Prozent der Finanzsektor, gefolgt vom Dienstleistungsgeschaeft (13), den Behoerden (11), Handelsunternehmen(10) sowie Telecom-Anbietern (3).